Apotheker übernehmen Krankenversicherung für philippinische Familien

Hilfswerk spendet an Sigmaringer Verein MARIPHIL

Mit einer Spendensumme von 7.200 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker das Hilfsprojekt MARIPHIL e.V. und übernimmt damit für 20 Familien fünf Jahre lang die Kosten einer Basis-Krankenversicherung. Christoph Gulde, stellvertretender Vorsitzender des Hilfswerks und Vizepräsident des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes hat den Spendenscheck an Schirmherrin Gerlinde Kretschmann und an den ersten Vorsitzenden des Vereins MARIPHIL, Martin Riester, überreicht. Dabei betonte Gerlinde Kretschmann die Wichtigkeit der Unterstützung: „Auf der philippinischen Insel Mindanao leben die Menschen in bitterer Armut. Wer nicht genug zum Leben hat, für den ist eine Erkrankung oftmals eine Katastrophe. Ohne Geld oder Versicherung werden die Menschen nicht behandelt und sie können Medikamente selbst nicht bezahlen. Viele persönliche Begegnungen mit Praktikanten aus der Sigmaringer Region, die vor Ort für das Projekt gearbeitet und mir von ihrer Zeit berichtet haben, haben mich in vielfacher Weise bestärkt, mich für MARIPHIL einzusetzen."

Nachhaltigkeit ist wichtig
Bei der Spendenübergabe hob Christoph Gulde für das Hilfswerk hervor, dass gerade der medizinische und pharmazeutische Aspekt des Projekts den Apothekerinnen und Apothekern am Herzen lag: „Eine Behandlung von Krankheiten und der Zugang zu Medikamenten ist nicht in allen Teilen der Welt gewährleistet. Ein Projekt, das Menschen so unterstützt, dass sie bei Krankheit Hilfe und Heilung erfahren können, hat uns überzeugt. Für nur sechs Euro im Monat kann eine ganze Familie mit einer Basis-Krankenversicherung versorgt werden.“ Martin Riester ergänzte als Vorsitzender von MARIPHIL, dass die Krankenversicherung für die Menschen eine besonders wirksame Unterstützung darstelle. „Mit den 7.200 Euro, die wir heute vom Hilfswerk Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker für Krankenversicherungen erhalten, können wir sicherstellen, dass Familien diese existenzielle Sorge von den Schultern genommen wird. Wir legen großen Wert darauf, dass wir nachhaltig helfen. Darum ist mir die Laufzeit über fünf Jahre besonders wichtig.“

 
 

Die Kontoverbindung für Spenden lautet:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD

 
 

Das Hilfswerk stellt sich vor

Als Heilberufler liegt es Apothekern am Herzen, zu helfen. Diese Verpflichtung spüren sie ganz besonders dann, wenn Menschen in Not sind. Aus dieser Motivation heraus ist im Jahr 2002 das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker gegründet worden, um schnell und unbürokratisch dort Hilfe zu leisten, wo Menschen von Naturkatastrophen oder Flüchtlingselend betroffen sind. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat – anders als andere Hilfsorganisationen – den Vorteil, dass es keinen Cent für Verwaltungskosten ausgibt. Alle gespendeten Beiträge gehen eins zu eins an Menschen in Not. Diese Transparenz wird von den Spendern besonders geschätzt.

Das Hilfswerk mit seinem Vorsitzenden Fritz Becker und seinen Stellvertretern Christoph Gulde und Tatjana Zambo legt großen Wert darauf, dass neben der Hilfe bei internationalen Katastrophen immer wieder auch Hilfsprojekte in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg bedacht werden.

Auch Ihre finanzielle Hilfe ist uns besonders willkommen. Unsere Kontoverbindung:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD

Als Ansprechpartnerin für all Ihre Fragen steht Ihnen Nicole Ort unter Telefon 0711/22334-71 oder per E-Mail ort@apotheker.de gern zur Verfügung. Sie ist zuständig für die Koordination und Organisation aller Projekte.

Unsere Fördermitglieder

An dieser Stelle möchten wir Ihnen unsere Fördermitglieder vorstellen, die uns regelmäßig unterstützen.

Projekte 2017

Apotheker spenden 2.000 Euro an das Caritas Baby Hospital

Klinik im südlichen Westjordanland versorgt nur Kinder

Rund 330.000 Kinder unter 14 Jahren leben in der Gegend zwischen Bethlehem und Hebron. Wenn sie krank werden, ist das Caritas Baby Hospital in Bethlehem die zentrale Anlaufstelle. Mit einer Spendensumme von 2.000 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker die Klinikapotheke des Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Die Spende wird für den Kauf von Immunglobuline-Kanülen verwendet, von denen für die Behandlung eines Patienten mit Immundefekt mehrere benötigt werden. Eine Kanüle kostet 300 Euro.

Die Klinikapotheke des Caritas Baby Hospital steht unter der Leitung von Frau Abeer Tawil. Das Team besteht aus einem weiteren diplomierten Apotheker sowie einem Klinikapotheker in Teilzeit. Alle gängigen Medikamente, die in der Klinikambulanz sowie den stationären Abteilungen des Caritas Baby Hospitals verschrieben werden, sind hier stets vorrätig.

Das Caritas Baby Hospital wurde 1952 vom Schweizer Pater Ernst Schnydrig gegründet. Es ist das einzige Krankenhaus im Westjordanland, das sich auf die Behandlung von Babys und Kindern spezialisiert hat. Hier werden ausschließlich Neugeborene und Kinder bis ins Jugendalter medizinisch versorgt. Das Krankenhaus verfügt über eine Out-Patient-Klinik für ambulante Behandlungen, sowie über 82 Betten für die stationäre Behandlung von Kindern. Neben den zwei allgemeinen Abteilungen gibt es eine Früh- und Neugeborenen- sowie eine Intensivstation mit sieben Betten. 2016 wurden 46.636 Kinder behandelt, davon 4.921 stationär. Das Caritas Baby Hospital verfolgt konsequent ein ganzheitliches Behandlungskonzept und bindet Mütter in den Heilungsprozess aktiv mit ein. Das Caritas Baby Hospital wird fast ausschließlich durch private Spenden finanziert.

Erandika braucht weiter Medikamente

Erandika hat, seit sie ein Kleinkind ist, einen schweren Herzfehler. Schon als Säugling ist sie operiert worden, was ihr das Leben gerettet hat. Doch seitdem ist Erandika dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Seit 2009 übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker ihre Arzneimittelkosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

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