Spendenaufruf zugunsten des Hilfsprojekts MARIPHIL e.V.

Unser aktueller Spendenaufruf des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker unterstützt das Hilfsprojekt MARIPHIL. Der Sigmaringer Verein ist auf der Insel Mindanao tätig, dem „Armenhaus“ der Philippinen. Als Initiative aus Baden-Württemberg konnte MARIPHIL e.V. schon Gerlinde Kretschmann, die Frau des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, als Botschafterin für das Hilfsprojekt gewinnen.

Wie genau hilft MARIPHIL? Die Familien auf Mindanao leben in ärmlichsten Verhältnissen, es mangelt ihnen schlichtweg an allem. Schlimm wird es für die Familien aber im Krankheitsfall. Denn fast alle Menschen sind nicht krankenversichert und müssten bei Krankheit die Behandlung und die Medikamente aus eigener Tasche bezahlen. Das bedeutet den Ruin für die Familien.

MARIPHIL sammelt darum Spenden für Familienversicherungen. Schon für 6 Euro im Monat kann eine ganze Familie auf Mindanao krankenversichert werden und erhält so Zugang zu einer Basisversorgung.

Das Hilfswerk möchte MARIPHIL dabei unterstützen, möglichst viele Familien abzusichern. Für nur 720 Euro können schon zehn Familien ein ganzes Jahr lang versichert werden. Bei der Ärzte- und Apothekerbank ist ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem Stichwort „MARIPHIL“ können Sie Ihren Beitrag leisten, dass in Armut lebende Familien im Krankheitsfall behandelt werden können.

Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir so das Motto des Hilfswerks umsetzen und mit den Menschen teilen, die Mangel leiden.

 

 Die Kontoverbindung für Spenden lautet:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD
Verwendungszweck: Mariphil

Als Heilberufler liegt es Apothekern am Herzen, zu helfen. Diese Verpflichtung spüren sie ganz besonders dann, wenn Menschen in Not sind. Aus dieser Motivation heraus ist im Jahr 2002 das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker gegründet worden, um schnell und unbürokratisch dort Hilfe zu leisten, wo Menschen von Naturkatastrophen oder Flüchtlingselend betroffen sind. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat – anders als andere Hilfsorganisationen – den Vorteil, dass es keinen Cent für Verwaltungskosten ausgibt. Alle gespendeten Beiträge gehen eins zu eins an Menschen in Not. Diese Transparenz wird von den Spendern besonders geschätzt.

Das Hilfswerk mit seinem Vorsitzenden Fritz Becker und seinen Stellvertretern Christoph Gulde und Tatjana Zambo legt großen Wert darauf, dass neben der Hilfe bei internationalen Katastrophen immer wieder auch Hilfsprojekte in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg bedacht werden.

Auch Ihre finanzielle Hilfe ist uns besonders willkommen. Unsere Kontoverbindung:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD

Als Ansprechpartnerin für all Ihre Fragen steht Ihnen Sandra Schroeder unter Telefon 0711/22334-71 oder per E-Mail schroeder(at)apotheker(dot)de gern zur Verfügung. Sie ist zuständig für die Koordination und Organisation aller Projekte.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen unsere Fördermitglieder vorstellen, die uns regelmäßig unterstützen.

Stuttgart – Um die Not der Menschen auf Haiti nach dem verheerenden Hurrikan Anfang Oktober zu lindern, haben Apothekerinnen und Apotheker in Baden-Württemberg über ihr Hilfswerk 11.000 Euro an Spenden gesammelt. Mit Hilfe des langjährigen Partners, dem Medikamentenhilfswerk action medeor, konnte so die nötige medizinische Erstversorgung auf den Weg gebracht werden. Fritz Becker, Vorsitzender des Hilfswerks Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker über die Hilfsmaßnahme: "Unmittelbar nach den ersten Nachrichtenmeldungen über den Hurrikan war klar, dass die Menschen dort unsere Hilfe brauchen. Haiti ist ein armes Land, das sich noch immer nicht von den Folgen des Erdbebens im Jahr 2010 erholt hatte und nun erneut von einer Naturkatastrophe stark betroffen war. Die medizinische Versorgung verletzter Menschen und die Eindämmung der Seuchengefahr waren unsere vordringlichsten Ziele."

Trotz der schnellen Hilfe sind heute noch immer nicht alle Gesundheitsstationen ausreichend mit Medikamenten versorgt. Darum bringt action medeor in diesen Tagen erneut 25 Tonnen medizinischer Hilfsgüter ins Krisengebiet. "Viele Menschen, vor allem im Südwesten Haitis, leiden weiter unter den Auswirkungen des Hurrikans", sagt Bernd Pastors, Vorstandsvorsitzender von action medeor, "gerade im Gesundheitsbereich gibt es aufgrund des Trinkwassermangels und der schlechten sanitären Verhältnisse immer mehr Cholera-Fälle."

Das Medikamentenhilfswerk action medeor versorgt seine Partner deshalb vor allem mit Medikamenten und medizinischem Equipment zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, insbesondere Cholera. Außerdem dabei sind Wasserentkeimungstabletten und fünf mobile Wasserfilter, sogenannte PAULs (Portable Aqua Unit for Lifesaving). "Ein PAUL kann 400 Menschen mit sauberem Wasser versorgen", so Pastors.

Mit den Medikamenten von action medeor werden unter anderem verschiedene Krankenhäuser mit separater Abteilung für Cholera-Fälle in Tabarre, kleine Gesundheitszentren in den besonders betroffenen Gebieten im Südwesten Haitis versorgt und mobile Kliniken ausgestattet. action medeor hat mit dieser Hilfssendung insgesamt Medikamente mit einem Gewicht von 34 Tonnen auf den Weg gebracht. Fritz Becker, vom Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker fasst zusammen: "Ich bin stolz und dankbar, dass wir auch durch unsere Spenden den Menschen in Haiti rasch helfen konnten. Die medizinische Versorgung der Verletzten und Kranken sowie das aktive Vorgehen gegen die Cholera sind Ziele, die den Apothekern sehr am Herzen liegen."

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Stuttgart – Im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung hat das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker Bilanz über die erfolgreich durchgeführten Spendenaktionen im Jahr 2015 gezogen. Satzungsgemäß wurde auch der neue Vorstand des Hilfswerks gewählt.

Insgesamt wurde in 2015 ein Spendenvolumen von über 71.000 Euro erzielt. Der größte Teil der Spenden wurde für folgende Projekte eingesetzt: Die Hospizarbeit in Baden-Württemberg wurde mit 12.000 Euro unterstützt. Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg hatte zusätzlich 37.700 Euro für die Erdbeben-Opfer in Nepal gesammelt. Ein weiteres wichtiges Projekt des zurückliegenden Jahres war die Ebolabekämpfung in Westafrika. Hier hatte das Hilfswerk mit einer Summe von 5.000 Euro helfen können.

Auch konnten im vergangenen Jahr mit Gehe und Sanacorp zwei weitere institutionelle Förderer gefunden werden, die ein dauerhaftes Engagement für das Hilfswerk zugesagt haben.

Aktuell sammelt das Baden-Württembergische Hilfswerk Spenden für die Hurrikan-Opfer in Haiti. Bislang sind auf das entsprechende Konto bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank innerhalb der ersten Woche schon 2.800 Euro eingegangen, die mithilfe des bewährten Partners action medeor direkt in der von einer Cholera-Epidemie bedrohten Krisenregion eingesetzt werden. Weitere Spenden sind unter dem Stichwort „Hurrikan“ unter IBAN: DE51300606010006414141, BIC: DAAEDEDD weiterhin möglich.

Satzungsgemäß wurde bei der Mitgliederversammlung des Hilfswerks der Vorstand für die zurückliegende Amtszeit entlastet. Fritz Becker wurde als Vorsitzender und Christoph Gulde als Stellvertreter des Vorstands im Amt bestätigt. Einstimmig neu in den Vorstand gewählt wurde Tatjana Zambo. Sie folgt auf Wolf Kümmel, der für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand.

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Viele haben die Bilder im Fernsehen gesehen. Hurrikan Matthew hat in Haiti schwere Zerstörungen verursacht. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind weit über 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Wer den Sturm überlebt hat, steht häufig vor dem Nichts: Mehr als 3.000 Häuser wurden zerstört und 15.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Es gibt zahlreiche Verletzte, die behandelt werden müssen. Auch besteht die Gefahr einer Cholera-Epidemie. Darum benötigen die Menschen jetzt schnell vor allem auch Medikamente. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker möchte wieder mit unserem bewährten Partner action medeor Hilfslieferungen zusammenstellen. Erste sogenannte „Traumakits“ zur medizinischen Erstversorgung von Verletzten und auch ein spezielles Kit mit Medikamenten und Hygieneartikeln zur Bekämpfung von Cholera von action medeor sind bereits schon in das Katastrophengebiet unterwegs.

Für die Hurrikan-Opfer auf Haiti bitten wir Sie deshalb um eine Spende. Die Kontoverbindung unseres Hilfswerks bei der apoBank lautet:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD
Verwendungszweck: „Hurrikan“

Jeder gespendete Euro hilft, die Arzneimittelversorgung im Katastrophengebiet zu verbessern.

Für alle, die mindestens 50 Euro spenden und über den Betrag eine Spendenbescheinigung wünschen, noch die Bitte: Geben Sie unbedingt Ihre komplette Adresse an, damit wir die Quittung für Sie ausstellen können.

Unser Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker gibt keinen Cent für Verwaltungskosten aus. Alle gespendeten Beiträge gehen eins zu eins an die betroffenen Menschen in Not.

Stuttgart - Mit einer Spendensumme von 7.500 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker die Arche IntensivKinder in Kusterdingen, Landkreis Tübingen. Aktuell hat die ARCHE die Aktion „Ein Klassenzimmer für Robin“ gestartet, denn im Sommer 2016 werden einige der ARCHE-Kinder schulpflichtig. Die ARCHE baut ein neues Haus und Klassenzimmer, die auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind.

Christoph Gulde, Vizepräsident des Hilfswerks und des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes: "Es gibt bisher keine geeignete optimale Beschulungsmöglichkeit für die beatmeten ARCHE-Kinder. Kinder wie Robin benötigen neben speziell ausgestatteten Klassenräumen mit entsprechenden Lehrmitteln und Lehrern immer eine Kinder-/Krankenpflege-Fachkraft im Hintergrund, die im medizinischen Notfall sofort eingreifen kann. Wir Apotheker möchten dieses Engagement unterstützen und uns an dieser Aktion beteiligen."

In der Arche leben Kinder, die aufgrund schwerer Operationen, angeborener Muskel- oder Stoffwechselerkrankungen, Unfällen oder ähnlichem dauerhaft beatmet werden müssen. Ein Leben in der eigenen Familie ist für sie aufgrund der nötigen intensivmedizinischen Pflege nicht möglich.

Ihnen bietet die ARCHE IntensivKinder ein Zuhause und ihren Eltern die Gewissheit, dass ihr Kind sicher und warmherzig aufgehoben ist. Fachpflegekräfte, Pädagogen und Therapeuten sorgen liebevoll für die Kinder, die in kleinen Gruppen wie Geschwister miteinander aufwachsen.

Im Jahr 2005 hat Annette Widmann-Mauz MdB die Schirmherrschaft über den Förderverein ARCHE Noah übernommen. BOOTschafter der ARCHE sind der Schauspieler Richy Müller, der World Champion Illusionist Julius Frack, die Profi-Triathletin Svenja Bazlen, der Ringer-Weltmeister 2015 im griechisch-römischen Stil Frank Stäbler, Box Champion Firat Arslan sowie der Musiker und Extremsportler Joey Kelly. (ca. 1.892 Zeichen)

Spendenübergabe vor dem Bauprojekt: Christoph Gulde, Vizepräsident des Hilfswerks Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker, überreicht den Spendenscheck an die beiden Geschäftsführerinnen der ARCHE IntensivKinder Sabine Vaihinger (li.) und Christiane Miarka-Mauthe (re.).

Erandika hat, seit sie ein Kleinkind ist, einen schweren Herzfehler. Schon als Säugling ist sie operiert worden, was ihr das Leben gerettet hat. Doch seitdem ist Erandika dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Seit 2009 übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker ihre Arzneimittelkosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

Im April diesen Jahres erschütterte ein schweres Erdbeben die Himalaya-Region. Besonders betroffen war Nepal. Durch die folgende Monsunzeit wurden die Rettungsarbeiten noch mehr erschwert. Fast 37.000 Euro konnte das Hilfswerk an action medeor sowie die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft überweisen.

Der Weihnachtsspendenaufruf 2014 stand für die Unterstützung des Kinderhospizes in Stuttgart und des Elternhauses vom Förderverein Freiburg. 23.000 Euro kamen dabei zusammen.

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Dank Ihrer großzügigen Spenden konnte das Hilfswerk am 14. Juli weitere 16.628,88 Euro an action medeor überweisen. Damit können weitere Hilfsgüter zur medizinischen Versorgung der Erdbebenopfer in Nepal gepackt werden. Darin enthalten sind Verbands- und Nahtmaterialien, chirurgisches Besteck, Schmerzmittel, Antibiotika und Spritzen.

Erandika hat, seit sie ein Kleinkind ist, einen schweren Herzfehler. Schon als Säugling ist sie operiert worden, was ihr das Leben gerettet hat. Doch seitdem ist Erandika dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Seit 2009 übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker ihre Arzneimittelkosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

Stuttgart - Mit einer Spendensumme von 10.000 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft e. V. (DNH) mit Sitz in Stuttgart. Fritz Becker, Vorsitzender des Hilfswerks und des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes: "Wir alle haben bestürzt die Bilder der Zerstörung nach den Erdbeben gesehen. Die Spendengelder werden für den Betrieb einer Armen-Apotheke in Kathmandu verwendet."

Apotheker spenden 10.000 Euro für Nepal

Tragfähig: Der Vorsitzende des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker, Fritz Becker, möchte mit Spendengeldern in Nepal eine stabile medizini- sche und pharmazeutische Versorgung aufbauen. Foto: © Elke Hinkelbein.



Die Apotheke versorgt an einem Krankenhaus mittellose Menschen mit Arzneimitteln. Mittlerweile erweitern die Mitarbeiter jedoch das Versorgungsgebiet auf Lager für durch das Erdbeben obdachlos gewordene Menschen in Kathmandu sowie besonders schwer betroffene Bergdörfer.

Hilfe für medizinische und pharmazeutische Versorgung in Nepal
Becker: "Wie man immer noch in den Medien sehen und lesen kann, ist dieBevölkerung dort nach wie vor noch nicht flächendeckend mit dem Lebensnotwendigen versorgt. Insbesondere der Aufbau einer tragfähigen medizinischen und pharmazeutischen Versorgung ist eine wichtige Aufgabe."

Die DNH leistet bereits seit 35 Jahren Hilfe in Nepal, vor allem auf dem Gebiet der Gesundheitsfürsorge und der Schulbildung. Hauptaufgabe ist es, den Menschen aus unterprivilegierten Bevölkerungsschichten zu helfen. Dabei wird großer Wert auf Nachhaltigkeit sowie auf Eigeninitiative im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe gelegt.

Ende April erschütterte ein schweres Erdbeben die gesamte Himalaya-Region, zwei Wochen später folgte ein gewaltiges Nachbeben von mehr als 7 auf der Richterskala. Die Zahl der Opfer ist auf über 8.000 gestiegen, Tausende wurdenverletzt und Dutzende werden noch vermisst. Der Bedarf an medizinischen Hilfsgütern ist riesig. Die Menschen müssen schnellstmöglich versorgt werden, denn bald beginnt die Monsunzeit. Dann sind viele Regionen nicht mehr erreichbar. (ca. 1.800 Zeichen)

Ihre Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie bitte an:

Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.

Frank Eickmann, Leiter Kommunikation
Hölderlinstr. 1270174 Stuttgart
T.: 0711 22334-77
F.: 0711 22334-99
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Das Hilfswerk leistet 10.000 Euro Soforthilfe

Mitte April erschütterte ein schweres Erdbeben die gesamte Himalaya-Region. Die Regierung in Nepal hat den Notstand ausgerufen. Über 3.200 Menschen sind ums Leben gekommen und Tausende sind verletzt. Der Bedarf an medizinischen Hilfsgütern ist riesig. Unser Partner - die Hilfsorganisiation action medeor - hat sofort reagiert und Medikamente für die erste Notversorgung gepackt, damit die Verletzten schnell versorgt werden. Insgesamt wurden bereits vier Tonnen an Hilfsgütern zur medizinischen Erstversorgung der Erdbebenopfer in Nepal gepackt. Darin enthalten sind Verbands- und Nahtmaterialien, chirurgisches Besteck, Schmerzmittel, Antibiotika und Spritzen. Weitere Hilfssendungen sind angesichts der gewaltigen Zerstörungen geplant. Viele Gebiete sind in dem Gebirgsstaat nur schwer zu erreichen und das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht zu überblicken. Nachbeben erschweren zusätzlich die Rettungsarbeiten.

Stuttgart - Mit einer Sofort-Spende von 10.000 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker die Hilfsorganisation action medeor bei ihrem Einsatz in Nepal.


Einsatz für Erdbebenopfer: Die Mitarbeiter bei action medeor haben am Wochenende Medikamente für die Erstversorgung der Notleidenden in Nepal gepackt. Foto: © action medeor.

In einem Spendenaufruf hat der Vorsitzende des Hilfswerks, Fritz Becker, alle Apothekerinnen und Apotheker angesichts der immensen Opferzahlen und Schäden in Nepal zu weiteren Spenden aufgerufen: "In Nepal ist der Notstand ausgerufen. Über 4.300 Menschen sind ums Leben gekommen und die Opferzahlen steigen rapide. Den Überlebenden fehlt es an allem, vor allem der Bedarf an medizinischen Hilfsgütern ist riesig."

Jeder kann einzahlen
Schon in den ersten Tag konnten erneut 10.000 Euro auf dem Spendenkonto verbucht werden. Becker weiter: "Hilfsbereitschaft ist angesichts des Elends unsere Pflicht. Ich hoffe, dass noch viele Spenden bei uns eingehen, denn jeder Euro wird benötigt." Alle gespendeten Beiträge gehen eins zu eins an Menschen in Not. Auf das Konto des Hilfswerks kann selbstverständlich jeder, nicht nur Apotheker, einzahlen.

Als kompetenter und bewährter Partner hat action medeor sofort nach den ersten Meldungen über die Katastrophe in Nepal reagiert und Medikamente für die erste Notversorgung gepackt, damit die Verletzten schnell versorgt werden. Insgesamt wurden bereits vier Tonnen an Hilfsgütern zur medizinischen Erstversorgung der Erdbebenopfer nach Nepal geschickt. Darin enthalten sind Verbands- und Nahtmaterialien, chirurgisches Besteck, Schmerzmittel, Antibiotika und Spritzen. Weitere Hilfssendungen sind angesichts der gewaltigen Zerstörungen geplant.

Geografische Gegebenheiten erschweren Hilfe
Viele Gebiete sind in dem Gebirgsstaat nur schwer zu erreichen und das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht zu überblicken. Nachbeben erschweren zusätzlich die Rettungsarbeiten.
 
Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker möchte mit seinem Spendenaufruf die Menschen in den betroffenen Gebieten weiter unterstützen. Spenden sind von jedermann auf folgendes Konto bei der apoBank möglich:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141,
BIC: DAAEDEDD
Verwendungszweck: "Erdbeben Nepal 2015"

Für Spenden über 50 Euro wird auf Wunsch eine Spendenbescheinigung ausgestellt, wenn die komplette Adresse mit angegeben wurde. (ca. 2.255 Zeichen) 

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Seit mehreren Jahren unterstützt das Hilfswerk onkologische Einrichtungen in Baden-Württemberg. Dieses Engagement wollten wir gern fortsetzen. Der jährliche Weihnachtsspendenaufruf galt diesmal unter anderem dem Förderverein krebskranker Kinder in Freiburg. Angegliedert an die onkologische Kinderabteilung der Universitätsklinik, gibt es ein Elternhaus, welches Familienmitglieder eines erkrankten Kindes aufnimmt und betreut.  

In Baden-Württemberg gibt es etwa 3.000 Kinder, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden. 350 von ihnen sterben jedes Jahr. Lebensverkürzt bedeutet, dass Kinder und Jugendliche das 18. Lebensjahr nicht erreichen werden. Um diesen jungen Menschen eine Möglichkeit der Unterstützung und Betreuung bieten zu können, wird nun das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz für ganz Baden-Württemberg entstehen. Bislang konnten lebensbegrenzt erkrankte Kinder hierzulande nur ambulant begleitet werden oder mussten in eines der benachbarten Bundesländer reisen, um eine stationäre Betreuung zu erhalten. Das soll sich nun ändern.

Stuttgart - Mit einer Spendensumme von 12.000 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker den Aufbau eines Stationären Kinder- und Jugendhospizes in Stuttgart. Christoph Gulde, Vizepräsident des Hilfswerks und des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes: "Die Begleitung und Unterstützung von Familien, die ein unheilbar krankes Kind haben, ist mit eine der schwierigsten und gleichzeitig eine der wichtigsten Aufgaben. Das ist eine Situation, in der herkömmliche Therapien wie Arzneimittel oder medizinische Eingriffe an ihre Grenzen stoßen. Hier sind Menschen gefragt, die zuhören, die an der Seite der Betroffenen sind und Hilfe bieten können, wo unsere Hilfe endet. Wir Apotheker möchten dieses oftmals freiwillige Engagement unterstützen und uns am weiteren Ausbau der Kinder- und Jugendhospizarbeit beteiligen."

Die Betreuung in einem Kinder- und Jugendhospiz müsse als Lebensbegleitung verstanden werden, so Elvira Pfleiderer als Projektleiterin: "Die Kinder und Familien brauchen die Unterstützung, um die ihnen verbleibende Zeit bewusst und so angenehm wie möglich gestalten und leben zu können."

Sehr gutes ambulantes Netz für Familien mit unheilbar krankem Kind
In Baden-Württemberg leben etwa 3.000 Familien mit einem unheilbar erkrankten Kind. Das Leben dieser Familien ändert sich durch die Diagnose grundlegend. In Baden-Württemberg gibt es bereits ein sehr gut ausgebautes ambulantes Netz der Unterstützung durch das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz.

Jedoch betreuen die Eltern ihren kranken Sohn oder ihre Tochter häufig über Monate oder Jahre und müssen rund um die Uhr verfügbar sein. Daneben geht der drohende Verlust oft über ihre Kräfte.

Deshalb möchte das Hospiz Stuttgart sein seit 2004 bestehendes Ambulantes Kinderhospiz mit der Erweiterung zum Stationären Kinder- und Jugendhospiz ergänzen. In ganz Baden-Württemberg gibt es derzeit kein solches Angebot. Hier sollen die Familien für vier Wochen im Jahr eine Oase zum Durchatmen und Kraftschöpfen finden. Auch können Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung am Lebensende unbegrenzt lange, alleine, oder auch mit der ganzen Familie aufgenommen werden. Noch in diesem Jahr ist der Spatenstich für den Umbau des wunderschönen Hauses in der Diemershaldenstraße 11 in Stuttgart geplant. Nähere Informationen finden sie unter: www.hospiz-stuttgart.de. (ca. 2.308 Zeichen)

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Hospiz Stuttgart
Elvira Pfleiderer, Projektleitung, stv. Gesamtleitung
T. 0711-2374160
E-Mail: e.pfleiderer(at)hospiz-stuttgart(dot)de

Mit einer Spendensumme von 5.000 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker den Verein "Apotheker ohne Grenzen Deutschland". Das Geld wird für medizinische Unterstützung in Notstandsgebieten, wie zum Beispiel in den Ebola-Regionen, eingesetzt.

Stuttgart - Mit einer Spendensumme von 5.000 Euro unterstützt das "Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker" den Verein "Apotheker ohne Grenzen Deutschland". Das Geld wird für medizinische Unterstützung in Notstandsgebieten, wie zum Beispiel in den Ebola-Regionen, eingesetzt.

Das Hilfswerk hatte bereits Ende vorigen Jahres rund 15.000 Euro dem Medikamentenhilfswerk action medeor gespendet. Damit konnte unter anderem in Liberia eine Gesundheitsstation mit Schutzkleidung, medizinischem Equipment und Medikamenten versorgt sowie ein Medical Set, bestehend aus Malaria-Schnelltests und Medikamenten, gekauft werden.

Betroffene Menschen dürfen nicht in Vergessenheit geratenAuch wenn die Zahlen der zurückgegangenen Neuerkrankungen mit Ebola zum Jahresbeginn etwas Hoffnung schöpfen ließen, so kann noch lange nicht davon die Rede sein, dass die Epidemie überwunden ist. "Auch wenn Ebola nicht mehr täglich die Nachrichten beherrscht, darf die Hilfe jetzt nicht nachlassen", betont Fritz Becker, Vorsitzender des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker. "Gerade dann, wenn eine Krise aus dem medialen Interesse verschwunden ist, muss die Unterstützung weitergehen - auch um sicherzustellen, dass die Krankheit nicht wieder massiv ausbricht." Dieser medizinischen und pharmazeutischen Aufgabe sehen sich die baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker verpflichtet und haben erneut gespendet. (ca. 1.388 Zeichen)

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Dieses Jahr beschäftigt uns die Ebola-Katastrophe in Westafrika und das Hochwasser auf dem Balkan. Unter anderem dort konnten wir mit 32.456,58 Euro helfen.

Seit März 2014 breitet sich das Ebolavirus in Westafrika rasant aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte die Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotfall, der bisher mehrere Tausend Menschenleben gekostet hat. Die Gesundheitssysteme der betroffenen Länder sind bereits unter der Last der Krankheit zusammengebrochen, da Gesundheitsmitarbeiter infiziert wurden oder aus Angst vor der Krankheit geflohen sind. Auch andere Patienten wie Schwangere, Kleinkinder oder chronisch Kranke haben keinen oder nur noch sehr eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung, da sich die Menschen nicht mehr in die Gesundheitsstationen trauen oder diese geschlossen sind.

Stuttgart - Das "Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V." spendet dem Medikamentenhilfswerk, action medeor, ein Medical Set für das Ebola-Gebiet Liberia. Das Set im Wert von 3.725 Euro enthält unter anderem Malaria-Schnelltests, Malariamedikamente, Antibiotika und Schmerzmittel. "Diese Hilfe ist wichtig", erklärt Fritz Becker, Vorsitzender des Hilfswerks, "und mit action medeor haben wir einen Partner, mit dem wir schon in der Vergangenheit vielfältig zusammengearbeitet haben und der zielgenau die Hilfe dort platziert, wo sie am dringlichsten gebraucht wird."

Seit März 2014 breitet sich Ebola, eine gefährliche, oft tödlich endende Infektionskrankheit, in Westafrika aus. Derzeit gibt es keine zugelassenen Impfungen oder Medikamente gegen Ebola. Wenn die Krankheit rechtzeitig diagnostiziert und der Patient gut gepflegt wird, liegt die Überlebensrate bei 47 Prozent. Die Symptome einer Ebola-Infektion sind am Anfang von anderen Krankheiten nicht zu unterscheiden. Malaria oder eine Lungenentzündung weisen dieselben Symptome auf, wie zum Beispiel Fieber und Gliederschmerzen.

Malaria-Schnelltests ermöglichen Identifizierung von Ebola-Verdachtsfällen
Mit Hilfe von Malaria-Schnelltests kann jedoch schnell Malaria und Ebola unterschieden werden. Eine Blutuntersuchung zur Bestätigung einer Ebola-Infektion dauert fünf bis sechs Tage. Eine frühzeitige Unterscheidung von Patienten mit Malaria von anderen Erkrankten soll dazu beitragen, die weitere Ausbreitung von Ebola einzudämmen. (ca. 1.441 Zeichen)

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Auch dieses Jahr übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker die Arzneimittelkosten von monatlich umgerechnet 30 Euro für Erandika.  

Im Mai 2014 ereignete sich auf dem Balkan die schlimmste Hochwasser-Katastrophe seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mehr als eine Million Menschen waren von den Wassermassen betroffen. Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und haben ihre Lebensgrundlage verloren. Auch die Gesundheitsversorgung ist stark betroffen: Die ohnehin spärlichen Arzneimittelvorräte der meisten Krankenhausapotheken wurden überflutet. Einrichtungsgegenstände, wichtige diagnostische Geräte sowie medizinisches Equipment wurden durch Wasser und Schlamm unbrauchbar. Eine angemessene ärztliche Versorgung ist Monate nach der Katastrophe immer noch schwierig, da medizinische Geräte sowie Medikamente nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Aufgrund des Ausmaßes der Katastrophe und der kaum vorhandenen finanziellen Ressourcen im Land besteht in den Krankenhäusern Maglaj und Doboj darum noch immer dringender Bedarf an weiteren Hilfsgütern. Das Krankenhaus in Maglaj ist für ein Versorgungsgebiet von insgesamt ca. 25.000 Menschen zuständig. Angeschlossen ist eine Rettungswache, eine Notfallambulanz sowie eine Kinderklinik mit ca. 30-50 Betten, die auch über eine Geburtshilfe- und Neugeborenen-Station verfügt. Weiterhin ist eine Kindernotfallambulanz vorhanden. Durch das Hochwasser sind die gesamte pädiatrische Abteilung sowie die Räumlichkeiten für Diagnostik und Behandlung unbrauchbar geworden. Auch das Krankenhaus in der Stadt Doboj ist stark betroffen. Durch das Hochwasser ist dort unter anderem die Krankenhausapotheke, die im Untergeschoss untergebracht war, komplett zerstört worden.

Eine neue Grundausstattung ist für beide Krankenhäuser dringend erforderlich. Vor allem das Fehlen von diagnostischen Geräten (z.B. Ultraschallgeräte, EKG-Geräte etc.) begrenzen die Behandlungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern sehr und machen eine sachgerechte medizinische Versorgung der Patienten unmöglich. Gemeinsam mit den betroffenen Krankenhäusern wird nun vor Ort eine Bedarfsliste der benötigten Hilfsgüter (Medikamente und medizinisches Equipment) erarbeitet, damit auch die Kinderstation in Maglaj und die Krankenhausapotheke in Doboj wiederaufgebaut werden können.

Dank Ihrer Spenden in Höhe von 10.683 Euro kann ein Teil der Grundausstattung für beide Krankenhäuser angeschafft werden.

Stuttgart - Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker ruft zu Geldspenden zugunsten der Hochwasseropfer im Balkangebiet auf. Angesichts der mehr als eine Million von der Flut betroffenen Menschen in Serbien, Bosnien und Herzegowina ist schnelle Hilfe notwendig.

Der Vorsitzende des Hilfswerks, Fritz Becker, sagt: "Die Bilder in den Medien zeigen, dass die meterhohen Wasserstände Städte, Regionen und Dörfer zerstört haben und Krankheiten drohen. Wie wir vom Deutschen Medikamentenhilfswerk action medeor erfahren haben, mangelt es an Trinkwasser, Medikamenten und Babynahrung."

Die Hochwasseropfer benötigen neben Verbandsmaterialien, Desinfektionsmittel und Antibiotika auch Medikamente gegen Fieber, Schmerzen und Durchfallerkrankungen sowie Wasser-Entkeimungsmittel. Becker ruft daher alle Apotheker in Baden-Württemberg zu Spenden auf, damit action medeor entsprechende Hilfslieferung zusammenstellen kann. Die Kontoverbindung des Hilfswerks bei der apoBank ist:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141,
BIC: DAAEDEDD,
Verwendungszweck: "Hochwasser Balkan 2014"

Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker dankt allen Spendern für ihre Solidarität. (ca. 1.254 Zeichen)

Ihre Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie bitte an:

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Krebs macht leider auch vor Kindern nicht halt. Jährlich erkranken in Deutschland rund 2.000 Kinder und Jugendliche an einer bösartigen Krankheit. Doch ihre Heilungschancen sind sehr gut, wenn sie in einem der Kinderkrebszentren nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin behandelt werden. Leider geht die Behandlung nicht spurlos an den Kindern vorbei. Oftmals bleiben erhebliche Beeinträchtigungen körperlicher wie auch seelischer Art.  

Ein wichtiger Baustein in der Krankheitsbewältigung ist ein Aufenthalt in einem Camp, in dem das Programm speziell auf die Bedürfnisse dieser Kinder zugeschnitten ist. Das sogenannte Waldpiraten-Camp bei Heidelberg bietet neben Spaß in der Natur beim Klettern, Wandern und Kanu fahren auch wichtige Gruppenerfahrungen und erlebnispädagogische Inhalte stehen im Vordergrund. Jeder Teilnehmer bekommt ganz zwanglos die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit anderen Betroffenen. Hier können die Kinder und Jugendlichen  aus Ihrer Situation der Hilflosigkeit und Passivität wieder herausgeholt werden.  

Das Waldpiraten-Camp ist das erste und einzige derartige Freizeitcamp für krebskranke Kinder in Deutschland und sogar im deutschsprachigen Raum. Im August 2003 öffnete es seine Pforten. Seitdem werden in den Ferien Campfreizeiten für krebskranke Kinder, Jugendliche und ihre Geschwister angeboten. Während des ganzen Jahres werden Wochenend-Seminare für Familien mit einem krebskranken Kind veranstaltet.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft macht des dem Hilfswerk möglich, mit insgesamt 101.255,35 Euro den Menschen nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen, den hochwassergeschädigten Apotheken in Deutschland und die unter dem Krieg leidende Bevölkerung in Syrien zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihre große Hilfe!

Ein Taifun noch nie dagewesenen Ausmaßes hat die Menschen auf den Philippinen heimgesucht. Erst nach und nach wird bekannt, wie massiv die Schäden sind und wie viele Menschenleben der Taifun gekostet hat. Die Schätzungen gehen mittlerweile von mehreren Tausend Todesopfern aus. Wer den Sturm überlebt hat, steht häufig vor dem Nichts: Häuser, Schulen, Geschäfte und Krankenstationen sind zerstört, eine Infrastruktur ist nicht mehr vorhanden - es gibt zahlreiche Verletzte, die behandelt werden müssen. Darum benötigen die Menschen jetzt schnell vor allem auch Medikamente.

Das Hilfswerk Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker möchte wieder mit unserem bewährten Partner action medeor Hilfslieferungen zusammenstellen. Erste sogenannte "Traumakits" von action medeor sind schon in das Katastrophengebiet unterwegs. Das Kit enthält Schmerzmittel, Antibiotika und alles, was bei chirurgischen Eingriffen benötigt wird. Mit jedem dieser Kits können 3000 Menschen versorgt werden.

Deutschland erlebt in diesen Tagen eine noch nie dagewesene Hochwasserkatastrophe, die mancherorts die dramatischen Ereignisse des Jahres 2002 noch übertrifft. Die Flutopfer benötigen dringend auch unsere Hilfe. Darum bitte ich Sie heute um Unterstützung mittels einer Spende an unser Hilfswerk.  

Betroffen sind etliche Städte in Sachsen, Thüringen und Bayern - auch in Niedersachsen spitzt sich die Situation zu. Tausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und sich in Sicherheit bringen. Die Menschen, die in ihre Häuser schon zurückkehren können, stehen häufig vor dem Nichts. Viele Betroffene werden auch von Versicherungen nicht mehr entschädigt. Hilfsorganisationen sind rund um die Uhr mit der Evakuierung von Menschen, Einrichtung von Notunterkünften, Versorgung der Betroffenen und der Fluthelfer mit Essen beschäftigt. Daneben müssen Sandsäcke gefüllt und die Deiche gesichert werden. Flutopfer müssen auch medizinisch betreut werden. Das sind die Kernaufgaben der Helfer in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten.

Stuttgart – Das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker hat innerhalb von zwei Wochen Spenden in Höhe von 33.000 Euro für die Opfer der Hochwasserkatastrophe gesammelt. Gestern Abend hat der Vorstandsvorsitzende des Hilfswerks, Fritz Becker, anlässlich des ABDA-Sommerfestes symbolisch einen Scheck an Mathias Arnold, dem Vorstandsvorsitzenden des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt, übergeben.

Fritz Becker hob in seiner kurzen Ansprache hervor, dass dies ein Zeichen der Solidarität innerhalb des Apothekerstandes sei: „Wir alle haben bestürzt die Bilder der Zerstörung nach der Flutkatastrophe gesehen. Auch wenn das Wasser wieder weicht, so bleiben die immensen Schäden.“ Betroffen sind nicht nur viele Apotheken in Sachsen-Anhalt, sondern auch in anderen Bundesländern. Apotheken werden aber für die Gesundheitsversorgung der Menschen dringend benötigt. Becker weiter: „Durch die Spende der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker wollen wir unseren Beitrag leisten, dass hier die Versorgung schnell wieder aufgenommen werden kann und die dringendsten Schäden in den Apotheken beseitigt werden können.“ Sowohl ABDA-Päsident, Friedemann Schmidt, als auch Mathias Arnold als Vizepräsident bedankten sich für die Solidarität und die Hilfsbereitschaft der Apothekerschaft. Wie das Geld genau verteilt wird, soll in den nächsten Tagen entschieden werden.

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Baden-Württemberger Apotheker unterstützen Hochwasseropfer mit 33.000 Euro
LAV-PRESSEMITTEILUNG vom 26.06.2013

Ihre Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie bitte an:

Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.
Carmen Gonzalez, Pressesprecherin
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
T.: 0711 22334-77
F.: 0711 22334-99
E-Mail: gonzalez(at)apotheker(dot)de

Seit Monaten herrschen kriegsähnliche Zustände in Syrien. Die syrische Bevölkerung leidet nach wie vor stark unter den gewalttätigen Machenschaften des Assad-Regimes. Der Bürgerkrieg in Syrien bewirkt nicht nur eine gefährliche Destabilisierung der ganzen Region, er produziert auch immer mehr menschliches Elend. Die Armee des Landes geht mit brutaler Härte die Bevölkerung vor. Die Zahl der Toten geht mittlerweile längst in die Zehntausende.  

Und die Spirale der Gewalt dreht sich weiter. Der Krieg in Syrien zerstört das Sicherheitsgefühl ganzer Generationen. Die Lage der Bevölkerung spitzt sich immer weiter zu. Tausende Menschen, davon drei Viertel Frauen und Kinder,  fliehen in eines der grenznahen Hilfslager. Selbst wer körperlich unversehrt aus dem Land fliehen konnte, leidet oft schwer unter den psychischen Folgen: Schlafmangel, Angstzustände, Panik. Die meisten der Flüchtlinge mussten alles zurücklassen und sind dringend auf Hilfe vor Ort angewiesen.

Stuttgart/Tönisvorst - In Syrien leiden Millionen Menschen unter dem Bürgerkrieg. Der Vorsitzende des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V., Fritz Becker, sagt: "Das Ausmaß an Elend und Not erschüttert uns. Es geht darum, Leben zu retten und Leiden zu lindern - deshalb wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen medizinisch versorgt werden."

Das Hilfswerk sammelte 10.322,36 Euro und bat action medeor für diese Summe Schmerzmittel, Antibiotika und Verbandsmaterial zu packen und nach Syrien zu schicken. "Das ist für die Menschen eine große Hilfe. In den Krankenhäusern gibt es fast nichts", sagt Kerstin Schlick von action medeor. "Wir packen zurzeit unter Hochdruck und sind dankbar für jede Unterstützung." Das Tönisvorster Medikamentenhilfswerk ist auf Katastrophen eingestellt und kann in kurzer Zeit seine Partner mit den richtigen Medikamenten versorgen. Auch nach dem Giftgaseinsatz in Damaskus hatte action medeor direkt Atropin, ein Gegengift zu Sarin, gepackt und auf den Weg gebracht.

WHO hat sich mit Spendenaufruf auch an action medeor gewendet
Insgesamt hat action medeor bisher Medikamente mit einem Gewicht von 144 Tonnen und einem Wert von 1,3 Millionen Euro sowohl in die syrischen Flüchtlingslager als auch in verschiedene Krankenhäuser nach Damaskus, Idlib, Aleppo und Homs gebracht. Darunter ist auch eine große Sachspende von der pharmazeutischen Industrie für die WHO. Die WHO hatte sich in einem dringenden Aufruf zur Beschaffung medizinischer Sachgüter für Syrien unter anderem an action medeor gewendet. "action medeor kennt seine Partner vor Ort gut und weiß, was konkret gebraucht wird. Und für uns ist es schön zu wissen, dass unsere Spende die Hilfsbedürftigen direkt erreicht", sagt Fritz Becker. (ca. 1.749 Zeichen)

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Apothekerschaft unterstützt die Menschen in Syrien - Hilfswerk überweist 10.322,26 Euro an Spenden
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Beladen des Transports nach Syrien mit Spenden des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V.
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Beladen des Transports nach Syrien mit Spenden des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V.
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Hilfswerk überweist 10.322,36 Euro an Spenden

Stuttgart / Tönisvorst – „Das Schicksal der Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien darf nicht in Vergessenheit geraten. Mit unserer Spendenaktion wollen wir zum Ausdruck bringen, dass die Apothekerschaft in Baden-Württemberg die Not der Menschen wahrnimmt und versucht, die Notleidenden zu unterstützen“, sagt Fritz Becker, Präsident des Hilfswerks baden-württembergischer Apothekerinnen und Apotheker e.V., anlässlich der Spendenübergabe an den Partner action medeor. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V. sammelt seit November des vergangenen Jahres Spenden für die Unterstützung der Flüchtlinge. Jetzt konnte eine Summe von Euro 10.322,36 an action medeor überwiesen werden. „Wir arbeiten nun zum wiederholten Male mit action medeor zusammen, weil wir die unmittelbare Hilfe vor Ort schätzen und mit dieser Hilfsorganisation sicher gehen können, dass unsere Spenden die Flüchtlinge direkt erreicht“, so Becker weiter.

action medeor hat bisher acht Tonnen Medikamente in Flüchtlingslager an der türkisch-syrischen Grenze gesendet. Und es werden weitere Medikamentensendungen für die syrischen Flüchtlinge gepackt. „Wir sind nach wie vor auf Spenden angewiesen und sind dankbar für das Geld, das die Apothekerinnen und Apotheker in Baden-Württemberg gesammelt haben“, sagt Kerstin Schlick von action medeor. „Wir setzen die Spende dafür ein, Hilfslieferungen mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial, darunter auch sogenannte Emergency Health Kits, in grenznahe Flüchtlingslager im Libanon und in der Türkei zu bringen.“ Ein Emergency Health Kit (EHK) enthält Medikamente wie zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika, Verbandsmaterialien, Infusionslösungen und Wasserentkeimungstabletten. Mit dem Inhalt können bis zu 10.000 Menschen drei Monate lang medizinisch versorgt werden.

Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien im März 2011 kamen laut UN bis heute über 70.000 Menschen ums Leben, inzwischen sind eine Millionen Menschen auf der Flucht. Die Türkei versorgt aktuell mehr als 180.000 Flüchtlinge in 15 Zeltstädten und zwei Container-Lagern. In den Krankenstationen werden vor allem Atemwegs- und Harnwegsinfektionen, leichtere Verwundungen, Hauterkrankungen, gynäkologische Erkrankungen und weitere Infektionen behandelt. Wegen der steigenden Temperaturen droht die Ausbreitung von Epidemien. Während die Versorgung mit Nahrungsmitteln durch die Türkei sichergestellt werden kann – die Menschen erhalten drei Mahlzeiten am Tag – reicht die Versorgung mit Medikamenten nicht aus. Deswegen sind kontinuierliche Hilfslieferungen mit Arzneimitteln nötig.

Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V. wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen und das öffentliche Gesundheitswesen zu fördern. Die Spendengelder werden ohne Abzug von Verwaltungskosten für Hilfsmaßnahmen eingesetzt.

Das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor e. V. setzt sich als größtes Medikamenten-Hilfswerk Europas seit fast 1964 für eine nachhaltige und bessere Gesundheitsversorgung der Menschen insbesondere in Entwicklungsländern ein. Hauptsitz des gemeinnützigen Vereins ist das niederrheinische Tönisvorst. Von hier aus wurden bisher rund 10.000 Gesundheitsstationen in 140 Ländern der Erde in Afrika, Lateinamerika und Asien mit medizinischer Hilfe versorgt. Im Not- und Katastrophenfall ist medeor durch die ständige Bevorratung von rund 300.000 Medikamentenbehältern und Emergency Health Kits in der Lage, Arzneimittel und Instrumente in wenigen Stunden in ein Katastrophengebiet zu schicken. Außerdem führt medeor gemeinsam mit lokalen Partnern Gesundheitsprojekte in den Bereichen Prävention, Diagnostik, und Therapie durch. Im Rahmen seiner pharmazeutischen Fachberatung bildet medeor Gesundheitspersonal aus, richtet Forschungslabore ein und unterstützt den Aufbau von lokalen Produktionsstätten für Medikamente.

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Apothekerschaft unterstützt Syriens Bürgerkriegsflüchtlinge
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG vom 09.04.2013

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Auch dieses Jahr übernimmt das Hilfswerk wieder die Kosten von 360 Euro für die Herzmedikamente von Erandika.

Erandika, ein singhalesisches Mädchen, hatte einen schweren Herzfehler und wurde schon als Säugling operiert. Nun ist sie dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Familie kann die laufenden Arzneimittelkosten nicht selbst tragen. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker übernimmt diese Kosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

In diesem Jahr war das Hilfswerk vor allem in Baden-Württemberg tätig. Mit 15.905,67 Euro unterstützen wir zum Beispiel die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie eine Einrichtung für therapeutisches Reiten in Konstanz.

Der Verein TRAB e. V. (Therapeutisches Reiten am Bodensee e. V.) mit Sitz in Konstanz ist kein normaler Reitverein. Sein Schwerpunkt liegt auf der Inklusion von Menschen mit Behinderung jeden Alters. Der Verein lebt von den vielen Mitgliedern, Helfern und vor allem den vielen aktiven Reitern, die diese speziellen Therapien erst möglich machen.  

Um das umfangreiche Reitangebot des Vereins künftig weiter zu führen und das Therapieangebot ganzjährig aufrecht erhalten zu können, benötigt der Verein dringend eine neue Infrastruktur mit Reithalle. Dank vieler helfender Hände und Spender konnte dieses Projekt realisiert werden. Auch das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker unterstützte den Neubau im letzten Dezember mit 1.000 Euro. 

Am 12. Juli war es soweit: Der Neubau steht und auf der Reitanlage sind die ersten Pferde unterwegs! Claudia Rosenberg, 1. Vorsitzende von TRAB e. V., bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede bei allen, die den Verein in den vergangenen Monaten unterstützt haben: "Nach 19 Jahren TRAB e.V. sind wir nun endlich in der Lage, unsere Therapien ganzjährig durchführen zu können. Ein Quantensprung für den Verein."  

Dr. Michael Vetter, Mitglied des Vorstands des Hilfswerks Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker, ließ es sich nicht nehmen, an dem großen Tag dabei zu sein und sich die Vorführungen des Therapeutischen Reitens anzusehen. "Ich kenne den Verein schon seit vielen Jahren. Es ist toll zu sehen, wie das Projekt über die Jahre gewachsen ist und die Therapietätigkeiten und die integrativen Reitstunden ausgebaut werden konnten. Frau Rosenberg und ihr Team leisten großartige Arbeit."

Iin Baden-Württemberg leben etwa 3.000 Familien mit einem unheilbar erkrankten Kind. Das Leben dieser Familien ändert sich durch die Diagnose grundlegend. Die professionelle Begleitung der Kinder und deren Familien in einer solch schweren Situation ist besonders wichtig. Leider ist dies bis heute noch nicht flächendeckend möglich. Die Eltern erleben zuhause, wie belastend und aufreibend die Pflege ihres schwerkranken Kindes ist. Sie betreuen ihren Sohn oder ihre Tochter häufig über Monate oder Jahre. Sie müssen ständig verfügbar sein, auch nachts. Der drohende Verlust geht oft über ihre Kräfte. Die Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste in Baden-Württemberg unterstützen diese Familien durch eine intensive, psychosoziale Begleitung über den gesamten Zeitraum der Krankheit aber auch in der anschließenden Trauerphase, oft über mehrere Jahre hinweg.  

Leider haben noch nicht alle betroffenen Familien in Baden-Württemberg Zugang zu einem wohnortnahen Angebot von ambulanter Kinderhospizarbeit. Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz e. V. und die Stiftung Kinderland haben daher ein Projekt ins Leben gerufen, das sich mit dem Ausbau der Kinder- und Jugendhospizarbeit in Baden-Württemberg beschäftigt. So werden neben den bereits vorhandenen 17 Einrichtungen weitere 15 Dienste ins Leben gerufen.  

Kinder- und Jugendhospizarbeit kann nur funktionieren, wenn sich eine steigende Zahl von Sponsoren und Spendern findet, die dieses Engagement als Multiplikatoren in der Öffentlichkeit unterstützen und diese freiwillige Arbeit fördern, die von menschlich sehr engagierten und hochkompetenten, qualifizierten Ehrenamtlichen liebevoll und kostenlos geleistet wird.

Stuttgart/Mühlacker, 29.6.2012 – Mit einer Spendensumme von 10.800 Euro unterstützt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothe- kerinnen und Apotheker die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hospiz in Baden-Württemberg. Fritz Becker, Präsident des Hilfswerks und des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes: "Die Begleitung und Un- terstützung von Eltern, die ein unheilbar krankes Kind haben, ist mit eine der schwierigsten und gleichzeitig eine der wichtigsten Aufgaben. Das ist eine Situation, in der herkömmliche Therapien wie Arzneimittel oder medizinische Eingriffe an ihre Grenzen stoßen. Hier sind Menschen gefragt, die zuhören, die an der Seite der Betroffenen sind und Hilfe bieten können, wo unsere Hilfe endet. Wir Apotheker möchten dieses freiwillige Engagement unterstützen und uns am weiteren Ausbau der Kinder- und Jugendhospizarbeit beteiligen."

 

In Baden-Württemberg leben etwa 3.000 Familien mit einem unheilbar erkrankten Kind. Das Leben dieser Familien ändert sich durch die Diagnose grundlegend. Leider ist es bis heute noch nicht möglich, betroffene Kinder und deren Familien flächendeckend, professionell zu begleiten. So wurden in den Jahren 2009 bis 2011 neben den bereits vorhandenen 17 Einrichtungen weitere 12 Dienste ins Leben gerufen. "Die Eltern erleben zu Hause, wie belastend und aufreibend die Pflege ihres Kindes ist. Sie betreuen ihren Sohn oder ihre Tochter häufig über Monate oder Jahre, müssen rund um die Uhr verfügbar sein. Der drohende Verlust geht oft über ihre Kräfte. Wir unterstützen Familien durch eine intensive Begleitung über den gesamten Zeitraum der Krankheit aber auch in der anschließenden Trauerphase, oft über mehrere Jahre", so der Vorstandsvorsitzende der LAG, Bernhard Bayer. Das Spendengeld, so die LAG, soll in der Hauptsache für die Schulung der ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter und den Aufbau weiterer Kinder- und Jugendtrauerbegleitungsangebote im Land verwendet werden.

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Übersicht, wo es bereits Kinder- und Jugendhospizdienste gibt, und wo welche geplant sind, erhalten Sie hier
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Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg e.V.
Bernhard Bayer, Vorstand
Gartenstr. 40/2
74321 Bietigheim-Bissingen
T.: 07142 776156
F.: 07142 776157
E-Mail: lag(at)hospiz-bw(dot)de

Im Februar 2011 wurde mit einem großen Fest die vom Verein "Shining Eyes e.V." aus Heilbronn initiierte und getragene Kinderklinik in Bolpur/Indien eingeweiht.

Das Hilfswerk unterstützte erneut mit 1.000 Euro dieses Projekt.

Auch bei der Erstausstattung der Klinik mit den wichtigsten Medikamenten half das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro.

Mit 34.778,32 Euro konnte das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker unter anderem die von der Hungersnot in Somalia betroffenen Menschen und die "Roten Nasen" in Ludwigsburg unterstützen.

Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker unterstützt die Aktion "Rote Nasen" aus Ludwigsburg mit 1.000 Euro. Der Verein "Rote Nasen" ist Mitglied des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes. Er sieht seine Aufgabe darin, kranken Kindern den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern, ihnen die Angst vor Operationen, Untersuchungen und medizinischen Geräten zu nehmen und ihre Einsamkeit zu lindern.

Und das tun die "Roten Nasen" sehr lebenspraktisch. Ausgebildete Clowns gehen auf Visite und bringen Abwechslung in den Klinikalltag. Aber auch in Seniorenheimen, geriatrischen Abteilungen oder auch in Hospizen sind die Unterhalter mit der roten Nase willkommene Gäste. Die ausgebildeten Clowns für die Klinikvisite erfüllen auch durchaus einen therapeutischen Zweck, indem sie neuen Lebensmut und Lebenswillen vermitteln.

Erandika, ein singhalesisches Mädchen, hatte einen schweren Herzfehler und wurde schon als Säugling operiert. Nun ist sie dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Familie kann die laufenden Arzneimittelkosten nicht selbst tragen.

Seit 2009 übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker diese Kosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

Mauretanien liegt südwestlich Marokkos an der Sahel-Zone und ist eine der ärmsten Regionen der Welt. Seit sieben Jahren schon macht sich der Verein "Helfende Hände" ein besonderes Hilfsprojekt aus dem Landkreis Calw für die Menschen in Mauretanien stark. Am Rande der Hauptstadt Nouakchottwurde von 100 Helfern in nur sechs Tagen eine komplette Krankenstation aufgebaut. Inzwischenwurden annähernd 100.000 Menschen allein von sogenannten "Ärzte-Karawanen" operiert oder behandelt. Da der Verein gerade das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe groß schreibt, wird nicht nur medizinische Hilfe geleistet. Vor allem die Brunnensanierung wird vorangetrieben, da verseuchtes Wasser Ursache vieler Erkrankungen ist.

In Ostafrika kämpfen Millionen Menschen gegen den Hungerstod. Besonders betroffen ist Somalia, aber auch Teile Äthiopiens und Kenias leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Mindestens zehn Millionen Menschen in der Region benötigen Hilfe. Eine halbe Million Kinder sind nach Angaben der Vereinten Nationen akut vom Hungertod bedroht.   

Die Lage ist nach Einschätzung des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) die "schlimmste humanitäre Katastrophe" der Welt. Tausende Menschen fliehen vor dem Hunger in eines der Hilfslager. Doch selbst für die, die die Lager erreichen gibt es oft wenig Hoffnung. Viele sind nach dem langen Weg durch die Dürregebiete zu schwach und sterben, bevor sie medizinisch behandelt werden können.  

Unser Hilfswerk leistet mit über 28.000 Euro in Kooperation mit dem deutschen Medikamentenhilfswerk action medeor humanitäre Hilfe. Unser bewährter Kooperationspartner hat eine Zweigstelle in Tansania. So gingen bereits Hilfslieferungen mit Medikamenten, Wasserentkeimungstabletten, Babynahrung und Vitamintabletten in das Flüchtlingslager Dadaab.

VIELEN DANK! Mit einer Rekordspendensumme von 102.359,18 Euro konnte das Hilfswerk unter anderem den Opfern des verheerenden Erdbebens auf Haiti und der Flutkatastrophe in Pakistan helfen.

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Die verheerenden Überschwemmungen in Pakistan übertrafen in der Anzahl der Betroffenen alle bisher vorangegangene Naturkatastrophen. Die Betroffenenzahl der Flutkatastrophe der letzten Monate liegt nach heute nach Schätzungen bei rund 20 Millionen Menschen und damit bei einem Zehntel der pakistanischen Bevölkerung. Hunderttausende sind von Hunger bedroht, viele noch immer von Hilfe abgeschnitten, 1,8 Millionen Häuser wurden zerstört. Der Bedarf an Notunterkünften ist trotz der zahlreichen Camps von Hilfsorganisationen, Regierung und Militär noch immer enorm.  

Der Zugang zu medizinischer Grundversorgung war bereits vor der Flutkatastrophe für den Großteil der pakistanischen Bevölkerung stark eingeschränkt. Viele Gesundheitseinrichtungen und Medikamentenbestände wurden durch die Überschwemmungen beschädigt oder komplett zerstört. Die noch bestehenden Einrichtungen sind mit dem starken Anstieg an Krankheiten wie Durchfallerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Haut- und Augenkrankheiten, Malaria sowie Unterernährung meist überfordert.  

action medeor wurde bereits wenige Tage nach den ersten Meldungen über die verheerende Flutkatastrophe aktiv und versandte über 46 Tonnen an Medikamenten, medizinischem Equipment und weiteren Hilfsgütern mit einem Warenwert von bisher insgesamt 2,36 Mio. Euro an lokale Partner. Gemeinsam mit weiteren Partnern lieferte action medeor beispielsweise sogenannte Emergency Health Kits ins Katastrophengebiet, mit denen 10.000 Menschen über einen Zeitraum von 3 Monaten medizinisch versorgt werden können. Außerdem wurden über 40 Palletten allein mit Schmerzmitteln und anderen Medikamenten für die WHO in Pakistan in den Lagern von Tönisvorst gepackt. Weitere Hilfsgüter wie Faltkanister für den Transport von sauberem Wasser, Großraumzelte, Wasserentkeimungstabletten sowie dringend benötigte Medikamente und Hygieneartikel trafen zur Unterstützung der Nothilfemaßnahmen bei den Partnerorganisationen vor Ort ein.    

Langfristig wird action medeor vor allem beim Wiederaufbau der Gesundheitsstrukturen vor Ort ansetzen. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern soll ein System der medizinischen Grundversorgung wiederhergestellt werden. Dabei spielt der Wiederaufbau von Gesundheitsstationen, Gesundheitsvorsorge in der Bevölkerung sowie die personelle Stärkung des Gesundheitssektors durch Weiterbildungsmaßnahmen eine große Rolle. Neben den direkten, sichtbaren Folgen der Flutkatastrophe steht Pakistan ein langer Wiederaufbau bevor. In den kommenden Monaten wird vor allem der Wintereinbruch eine weitere Herausforderung für die Bevölkerung darstellen.  

Erandika, ein singhalesisches Mädchen, hatte einen schweren Herzfehler und wurde schon als Säugling operiert. Nun ist sie dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Familie kann die laufenden Arzneimittelkosten nicht selbst tragen.

Seit 2009 übernimmt das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker diese Kosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

 Am 11. Februar 2011 erfüllte sich für Monika Golembiewski ein langgehegter Traum. Die praktizierende Kinder- und Jugendärztin aus Heilbronn und Gründerin von Shining Eyes e.V. konnte dabei sein, als in Bolpur/Indien mit einem großen Fest die vom Verein initiierte und getragene Kinderklinik eingeweiht werden konnte. Unterstützt hat sie bei der Erfüllung dieses Traums das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker mit einer Spende in Höhe von 3.000,- € für die Erstausstattung der Klinik mit den wichtigsten Medikamenten. Zeit für die Ärztin, den Apothekern in Baden-Württemberg danke zu sagen: „Ich möchte mich ganz herzlich für Ihre großzügige Spende für unser Indienprojekt bedanken“, heißt es in ihrem Schreiben an das Hilfswerk.  

Seit 17 Jahren reist die Kinderärztin Dr. Monika Golembiewski jedes Jahr in ihrem Urlaub in die Santaldörfer Ghosaldanga und Bishnubati in Westbengalen, und behandelt die Kinder der mittellosen Reisbauern. Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen und unausgewogenen Ernährung leiden die Kinder unter Mangel- und Unterernährung und sind häufig von Infektionskrankheiten betroffen. Für diese kleinen Patienten kann schon ein gewöhnlicher Durchfall ein Todesurteil sein. Das fernab gelegene städtische Krankenhaus ist für die Patienten kaum erreichbar. Eine lebensrettende Behandlung scheitert oft schon am mangelnden Fahrtgeld. Sehr lange plant der Verein Shining Eyes daher ein Krankenhaus, das insbesondere den kleinen Patienten aus den Dörfern medizinische und pharmazeutische Hilfe zugänglich machen sollte.

Stuttgart - Den Erdbebenopfern in Haiti konnte in diesen Tagen die stolze Zwischensumme von 37.000 Euro übermittelt werden. Auf dem Spendenkonto sind seitdem weitere Spenden eingegangen, die in einer zweiten Überweisung ebenfalls an den Partner action medeor weiter geleitet werden.

Fritz Becker, Vorsitzender des Hilfswerks Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker e. V. erklärt: "Wir werden diese Spendengelder für den Aufbau einer kontrollierten Arzneimittel-Abgabe in Haiti verwenden. Wie man immer noch in den Medien sehen und lesen kann, ist die Bevölkerung dort nach wie vor noch nicht flächendeckend mit dem Lebensnotwendigen versorgt. Insbesondere der Aufbau einer tragfähigen medizinischen und pharmazeutischen Versorgung ist eine wichtige Aufgabe. action medeor - Deutsches Medikamenten-Hilfswerk, mit dem wir kooperieren, ist spezialisiert darauf, eine schnelle Unterstützung für das Krisengebiet umzusetzen."

Medikamentenlager ist ständig abrufbereit
Becker weiter: "Mit einem Medikamentenlager von 4.000 qm und einer ständigen Bevorratung von 300.000 Medikamentenbehältern sind die Mitarbeiter von action medeor in der Lage, Arzneimittel und Instrumente innerhalb kürzester Zeit in ein Katastrophengebiet zu senden. Partner vor Ort sorgen dafür, dass die medizinische Hilfe rasch zu den bedürftigen Menschen gelangt."

Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. wurde im Jahr 2002 gegründet, um schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten, wenn Menschen von Naturkatastrophen oder anderem Leid wie Kriegen oder Epidemien betroffen sind. Aber auch Initiativen oder Organisationen in Baden-Württemberg werden regelmäßig durch Spenden unterstützt. Zuletzt gingen 5.000 Euro an den Caritasverband Baden-Württemberg für die Versorgung von wohnungslosen Menschen mit Arzneimitteln. Weiterer Empfänger von 1.000 Euro war die Initiative MedMobil, die in Stuttgart Obdachlose ambulant in einem umgebauten Transporter behandelt und mit Arzneimitteln versorgt.

LAV gibt Spenden ungeschmälert weiter
Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat - anders als andere Organisationen - den Vorteil, dass es keinen Cent für Verwaltungskosten ausgibt. Alle gespendeten Beiträge gehen eins zu eins an die Menschen in Not. (3.123 Zeichen)

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Welle der Hilfsbereitschaft für Haiti
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Schnee und Eis: Apotheker helfen wohnungslosen Menschen
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Überwältigendes Spendenergebnis für Sumatra
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Fritz Becker
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Schnee und Eis: Apotheker helfen wohnungslosen Menschen
LAV-PRESSEMITTEILUNG vom 11.02.2010

Spendenzähler des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker bei 21.629 Euro - Haiti-Erdbebenhilfe läuft an
LAV-AKTUELL vom 22.01.2010

Schnelle Hilfe für Haiti nötig: Spendenaufruf des Hilfswerks der Baden-Württem- bergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V.
LAV-AKTUELL vom 15.01.2010

Überwältigendes Spendenergebnis für Sumatra
LAV-PRESSEMITTEILUNG vom 16.12.2009

Wohnungslos und krank - hoffnungslos?
LAV-AKTUELL vom 4.12.2009

Spenden Sie Geld für dringend benötigte Medikamente in Krisenregionen
LAV-AKTUELL vom 18.12.2008

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Stuttgart - Das Hilfswerk Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat 5.000 Euro an die Caritas Wohnungslosenhilfe im Land überwiesen. Das Geld wird unter anderem dazu verwendet, Menschen ohne festen Wohnsitz bei der Versorgung mit Medikamenten zu unterstützen.

Wohnungslose Menschen können es sich bei einem Tagessatz von knapp 12 Euro nicht leisten, zum Arzt zu gehen. Denn auch für sie fällt die Praxisgebühr an und für Medikamente müssen sie wie jeder andere zuzahlen. "Gerade im Winter brauchen Obdachlose mehr Hilfe. Bei Schnee und Eis kommt es verstärkt zu schwerer Bronchitis, Erkältungen mit Husten oder starkem Fieber", erläutert Fritz Becker, Präsident des Hilfswerks der Apotheker im Land. "Zwar halten ortsansässige Ärzte in den Übernachtungsunterkünften regelmäßig Außensprechstunden ab. Aber auch für die hier verschriebenen Medikamente entstehen Kosten."

Caritas-Einrichtungen haben Spendenfonds für Medikamente eingerichtet
Die Caritas in Baden-Württemberg fordert, dass Zuzahlungen für die medizinische Versorgung von wohnungslosen Menschen grundsätzlich wegfallen. Thomas Rutschmann, Diözesanreferent für die Erzdiözese Freiburg, setzt sich als Sprecher einer landesweiten Liga-Arbeitsgruppe für die Regelfinanzierung der medizinischen Ambulanzen ein. "Ob wohnungslose Menschen Zugang zu medizinischen Hilfeleistungen haben, hängt derzeit vom Angebot der jeweiligen Einrichtungen ab", erklärt Sigrid Zwergal, Caritas-Referentin für Wohnungslosenhilfe in Stuttgart. Viele Caritas-Einrichtungen und -Dienste haben Spendenfonds eingerichtet, über die etwa die Zuzahlungen zu den Medikamenten oder die Praxisgebühr finanziert werden.

Die Spendengelder des Hilfswerks der Apotheker fließen in solche Spendenfonds. Auch für Angebote zur Gesundheitsprävention oder für die Zuzahlung zu Brillen und Zahnersatz werden sie verwendet. In der Diözese Rottenburg kommen die Gelder den Wohnsitzlosen in Stuttgart, Balingen, Heidenheim und Esslingen zugute. In der Erzdiözese Freiburg werden die Mittel für Medizinische Ambulanzen in der Wohnungslosenhilfe eingesetzt. 

Spenden fließen anteilig nach Baden und Württemberg
Der Spendenbetrag von 5.000 Euro wird zwischen den beiden Caritas-Verbänden der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg aufgeteilt.

Die beiden Caritasverbände Rottenburg-Stuttgart und Freiburg unterhalten über 30 Kontaktstellen und Übernachtungshäuser für wohnungslose Menschen, die teils auch von Kirchengemeinden geführt werden. Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg zwischen Bad Mergentheim und Bodensee 3.900 Einrichtungen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 59.000 Mitarbeiter und 33.000 Ehrenamtliche tätig sind.

Der LAV vertritt 2400 Apothekenleiter und fast 15.000 Angestellte
Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. Mit mehr als 2400 Apothekenleitern sind 90 Prozent aller öffentlichen Apotheken in Baden-Württemberg Mitglied. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothe- kerinnen und Apothekern auch rund 15.000 überwiegend weibliche Fachangestellte in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung. (3.123 Zeichen)

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Schnee und Eis: Apotheker helfen wohnungslosen Menschen
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Fritz Becker, Präsident Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.
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Fritz Becker, Präsident Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.
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Links zur weiteren Information:
Fritz Becker
VERBAND > Ehrenamt > Präsidium

Spendenzähler des Hilfswerks der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker bei 21.629 Euro - Haiti-Erdbebenhilfe läuft an
LAV-AKTUELL vom 22.01.2010

Schnelle Hilfe für Haiti nötig: Spendenaufruf des Hilfswerks der Baden-Württem- bergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V.
LAV-AKTUELL vom 15.01.2010

Überwältigendes Spendenergebnis für Sumatra
LAV-PRESSEMITTEILUNG vom 16.12.2009

Wohnungslos und krank - hoffnungslos?
LAV-AKTUELL vom 4.12.2009

Spenden Sie Geld für dringend benötigte Medikamente in Krisenregionen
LAV-AKTUELL vom 18.12.2008

Ihre Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie bitte an:

Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion: Eva-Maria Bolay
T.: 07 11 26 33-12 88
F.: 07 11 26 33-11 15
E-Mail: bolay(at)caritas-dicvrs(dot)de

Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg
Stabsstelle für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion: Thomas Maier
T.: 07 61 89 74-108
F.: 07 61 89 74-388
E-Mail: maier.t(at)caritas-dicv-fr(dot)de

Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.
Carmen Gonzalez, Pressesprecherin
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
T.: 0711 22334-77
F.: 0711 22334-99
E-Mail: gonzalez(at)apotheker(dot)de  

Das Hilfswerk konnte in 2009 diese drei Projekte mit insgesamt 16.920,10 Euro unterstützen.

Erandika, ein singhalesisches Mädchen, hatte einen schweren Herzfehler und wurde schon als Säugling operiert. Nun ist sie dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Die Familie kann die laufenden Arzneimittelkosten nicht selbst tragen. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker übernimmt diese Kosten von monatlich umgerechnet 30 Euro.  

Stuttgart - "Gerade wenn eine Katastrophe aus den täglichen Schlagzeilen wieder verschwunden ist, bleibt die Hilfe für die Krisenregion wichtig", so Fritz Becker in seiner Funktion als Vorsitzender des Hilfswerks Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker e. V.. Auf den spontanen Spendenaufruf des Hilfswerks Ende Oktober waren in kürzester Zeit 15.560,10 Euro eingegangen. Die Spendensumme wurde jetzt an die Hilfsorganisation action medeor überwiesen.

Das Geld aus Baden-Württemberg wird ganz gezielt dafür verwendet, die zerstörte Gesundheitsinfrastruktur auf Sumatra wieder aufzubauen. In der Hauptstadt West-Sumatras Padang, im Umland sowie in den weiter entfernt liegenden Distrikten wurden Kliniken und Dorfgesundheitszentren zerstört. Diese Einrichtungen bilden in entlegenen Dörfern oft den einzigen Zugang zu einfachen Gesundheitsdienstleistungen und sind auch Treffpunkte für gesundheitliche Aufklärung- und Weiterbildungsveranstaltungen, sowie für Impfungen oder Gesundheitsdienste für Schwangere, Mütter und Kinder.

Geld auch für psychosoziale Betreuung und medizinische Nachsorge

In der aktuellen Situation übernehmen die Zentren zudem die medizinische Nachsorge der Erdbebenopfer, deren psychosoziale Betreuung und die epidemiologische Kontrolle. Wichtige Aufgaben, die nun laut Becker "dank der hohen Spendenbereitschaft der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker zur Sicherung der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung der indonesischen Bevölkerung geleistet werden" können. (1.512 Zeichen)

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Überwältigendes Spendenergebnis für Sumatra
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Mit der Spende wurde ein Arzneimittel-Fonds eingerichtet, aus dem der Bedarf an freiverkäuflichen Arzneimitteln und Verbandsstoffen für die rollende Arztpraxis finanziert wird. An ausgesuchten öffentlichen Plätzen oder bei Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe macht das speziell ausgestattete Med Mobil Station und bietet Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu pharmazeutischer und medizinischer Versorgung haben, medizinische und soziale Hilfen an – kostenlos und auf Wunsch anonym. Dem ehrenamtlichen Med Mobil-Team steht auch eine Apothekerin beratend zur Seite.