Hilfswerk bittet um Spenden für Ebola-Nothilfe im Kongo
Unterstützung bei der Versorgung von medizinischem Personal und Helfenden vor Ort
Stuttgart – Das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V. ruft angesichts des schweren Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo zu Spenden auf. Die Lage in den betroffenen Regionen verschärft sich täglich. Bereits jetzt werden mehr als 1.000 Verdachtsfälle und über 230 Todesfälle allein aus der Provinz Ituri gemeldet. Auch in benachbarten Provinzen steigen die Infektionszahlen weiter an.
„Wenn sich eine Krankheit wie Ebola ausbreitet, braucht es schnelle und unbürokratische Hilfe. Besonders gefährdet sind die Menschen, die Erkrankte versorgen und die medizinische Versorgung aufrechterhalten. Deshalb unterstützen wir action medeor bei ihrer Arbeit von Herzen gerne und bitten um Hilfe für die betroffenen Menschen im Kongo“, erklärt Tatjana Zambo, Vorsitzende des Hilfswerks der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V. Der langjährige Projektpartner des Hilfswerks action medeor hat bereits 20.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt, um medizinisches Personal vor Ort mit dringend benötigter Schutzausrüstung zu versorgen. Gleichzeitig werden derzeit im Lager von action medeor in Tönisvorst umfangreiche Hilfsgüter zusammengestellt. Dazu gehören Schutzanzüge, Handschuhe, Masken, Desinfektionsmittel, Infrarot-Thermometer und Elektrolytlösungen. Die erste Lieferung umfasst rund 25 Paletten mit einem Gesamtgewicht von etwa 6,5 Tonnen.
Die Hilfsgüter sollen schnellstmöglich per Luftfracht in die betroffenen Regionen gebracht werden. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie humanitäre Helferinnen und Helfer zu schützen und damit die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.
„Als Apothekerinnen und Apotheker wissen wir, wie wichtig eine funktionierende Gesundheitsversorgung und ausreichende Schutzmaßnahmen sind. Gerade in Krisengebieten können Hilfslieferungen Leben retten. Deshalb möchten wir dazu beitragen, dass action medeor die dringend benötigte Unterstützung leisten kann“, so Zambo.
Das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker leitet eingehende Spenden direkt und unbürokratisch an action medeor für die Ebola-Nothilfe weiter.
Spendenkonto des Hilfswerks der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V.
IBAN: DE51 3006 0601 0006 4141 41
BIC: DAAEDEDD
Verwendungszweck: Ebola-Hilfe Kongo