LAV trifft Selbsthilfe
Gemeinsam für die Versorgung vor Ort
Beim diesjährigen Treffen der Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen mit der Patientenbeauftragten Friederike Habighorst-Klemm im LAV standen die geplante Apothekenreform, die Stabilisierung der GKV-Finanzen und auch die pharmazeutischen Dienstleistungen der Apotheken im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden diskutierten dabei auch die Folgen für die Versorgung chronisch kranker Menschen, die auf eine wohnortnahe Arzneimittelversorgung, persönliche Beratung und verlässliche Ansprechpartner vor Ort angewiesen sind.
„Gerade diese Gruppe und ältere Menschen spüren die Auswirkungen von Lieferengpässen oder immer weiteren Wegen zur nächsten Apotheke besonders stark“, berichteten die Zuhörenden. Große Einigkeit bestand darüber, dass Apotheken ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung bleiben müssten. Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfegruppen zeigten sich solidarisch mit den Apotheken vor Ort und unterstützten die Forderung nach einer politischen Stärkung der wohnortnahen Versorgung. Aus den Reihen der Patientenorganisationen kam zudem der Appell, sich gemeinsam gegenüber den politischen Entscheidungsträgern für den Erhalt der Apotheken einzusetzen.
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