Tag der Apotheke 2017

Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Am 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Das Motto ‚Näher am Patienten‘ ist für Apotheker eine Selbstverständlichkeit. Denn die wohnortnahen Apotheken leisten viel mehr als auf den ersten Blick erkennbar ist. Als zentrale Institution der Arzneimittelversorgung unterliegen sie einer Vielzahl so genannter Gemeinwohlpflichten. Das bedeutet: Apotheken sind gesetzlich zu Leistungen verpflichtet, die allen Menschen nützen. Dazu gehören neben dem Vorhalten eines breiten Arzneimittelsortimentes und dem Herstellen von individuellen Rezepturarzneimitteln auch Notdienste. Denn Krankheit hält sich nicht an Öffnungszeiten. Deshalb sind die Apotheken in Baden-Württemberg auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen für ihre Patienten da. Jährlich leisten die 20.000 Apotheken Deutschlands rund eine halbe Million Nacht- und Notdienste.

Die nächste dienstbereite Apotheke lässt sich über verschiedene Wege schnell und unkompliziert finden. Alle Möglichkeiten der Notdienst- und Apotheken-Suche hier auf einen Blick:

 

·         Anruf vom Festnetz unter: 0800 00 22833 (kostenlos)

·         Anruf vom Handy (alle Netze) unter: 22833 (69 c/Min)

·         SMS mit der 5-stelligen PLZ (alle Netze) an: 22833 (69 c/SMS)

·         www.aponet.de (Startseite)

·         Mobiles Web unter: apothekenfinder.mobi (bei Internetflat keine Extrakosten)

·         Nutzung der „Apothekenfinder“-App für Apple -, Android - und Windows 8 Smartphones und Tablets sowie Windows 8.1 PCs. (Kostenloser Download im App Store, GooglePlay sowie im Windows Store)

 

Wer weder das Telefon noch das Internet nutzen will: Im Schaufenster jeder Apotheke gibt es einen Hinweis auf die nächste dienstbereite Apotheke.

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Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Der 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Eine der vielen Leistungen der Apotheken ist die Herstellung individueller Medikamente. Die Rezepturanfertigung ist eine alte Kunst, aber keineswegs veraltet. Denn Rezepturen sind in vielen Fällen unersetzlich, zum Beispiel wenn ein Kind ein Medikament in einer Dosis braucht, für die es keine industriell hergestellten Arzneimittel gibt.

Rezepturarzneimittel sind Ausnahmen, aber keine Einzelfälle: Im Jahr 2016 haben die Apotheken in Deutschland 7,2 Millionen allgemeine Rezepturen wie z.B. Kapseln oder Salben für gesetzlich Versicherte hergestellt. Die Zahl hat das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) ermittelt. Insgesamt stellen Apotheken noch mehr Rezepturen her, zum Beispiel für Privatversicherte, auf direkte Nachfrage des Patienten oder als Spezialrezepturen gegen Krebserkrankungen. Das zeigt: Rezepturen sind und bleiben eine notwendige Ergänzung zu industriell hergestellten Arzneimitteln. Deshalb kann jede Apotheke in Baden-Württemberg maßgeschneiderte Medikamente herstellen – nicht nur am „Tag der Apotheke“.

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Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Der 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Die wohnortnahen Apotheken in Baden-Württemberg sind mit ihrem niedrigschwelligen Angebot die ersten Anlaufstellen bei den meisten Gesundheitsproblemen. Ob Kopfschmerzen, Schnupfen oder Durchfall: Gegen viele Krankheiten gibt es rezeptfreie Medikamente. Aber rezeptfrei heißt nicht automatisch harmlos. Und der Apotheker weiß, wo die Grenzen sind. Zum Beispiel Kopfschmerzen: Zu oft oder zu lange eingenommen, können rezeptfreie Schmerzmittel Kopfschmerzen auslösen. Rezeptfreie Schmerzmittel sollten deshalb in der Selbstmedikation nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden.

Die Beratung in der Apotheke ist auch bei rezeptfreien Medikamenten wichtig. Das sieht auch der Gesetzgeber so – deshalb stehen zum Beispiel Kopfschmerzmittel in der Apotheke in Regalen, wo Patienten sie sehen, aber sich nicht selbst bedienen können. Wer ein Medikament braucht, muss also immer mit jemandem aus dem Apothekenteam reden. Im Gespräch erkennen Apotheker und Apothekerinnen, ob ein Arztbesuch nötig ist. Also zum Beispiel wenn die Kopfschmerzen täglich auftreten oder wenn sie von Sehstörungen, hohem Fieber oder Schwindel begleitet werden. Der Apotheker informiert seine Patienten gerne individuell über Risiken und Nebenwirkungen – und das jeden Tag, nicht nur am „Tag der Apotheke“.

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Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Der 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Viele Apotheken in Baden-Württemberg bieten am Aktionstag eine Beratung zur Reiseapotheke an. Was genau hinein gehört, hängt unter anderem vom Reisestil und der medizinischen Versorgung im Urlaubsland ab. Denn bei einer mehrwöchigen Rucksacktour durch Südostasien braucht man eine andere Ausrüstung als bei einem kurzen Strandurlaub in Spanien. Zusätzlich können verschiedene Impfungen empfehlenswert sein. Jeder Urlauber sollte sich vor der Abfahrt in seiner Apotheke individuell beraten lassen.

Die umfassende Reiseapotheke enthält die Medikamente, die in eine Hausapotheke gehören, ergänzt um Arzneimittel gegen häufige Reisebeschwerden wie zum Beispiel Reisedurchfall oder -übelkeit. Außerdem sollten Reisende dauerhaft benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitnehmen. Unentbehrlich sind auch bei Tagesausflügen Schmerzmittel, Medikamente gegen Durchfall, ein Desinfektionsmittel und Verbandstoffe.

Auf die Reise sollte man alle notwendigen Medikamente mitnehmen. Es wäre leichtsinnig, darauf zu vertrauen, dass im Notfall eine ad hoc-Versorgung möglich ist. Besonders in Ländern mit schlechter Gesundheitsversorgung sollten Reisende damit rechnen, dass es vor Ort keine Apotheke gibt oder diese nicht erreichbar ist. In einigen Ländern sind viele Medikamente nicht zuverlässig verfügbar oder gefälscht. Hinzu kommt die Sprachbarriere und dass Wirkstoffe im Ausland häufig unter anderen Namen vermarktet werden als in Deutschland.

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Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Der 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Viele Apotheken in Baden-Württemberg bieten jetzt einen Hausapotheke-Check an. Unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste werden dabei aussortiert. Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments überschritten, darf es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn es äußerlich einwandfrei erscheint. Denn Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit. Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar.

In die Hausapotheke gehören neben individuell benötigten Medikamenten vor allem Präparate gegen akute Erkrankungen, zum Beispiel gegen Schmerzen oder Durchfall. Empfehlenswert sind ebenfalls Verbandstoffe wie Mullbinden oder Kompressen sowie ein Fieberthermometer und eine Pinzette. Auch die wichtigsten Adressen und Telefonnummern sowie eine Erste-Hilfe-Anleitung sollten nicht fehlen. Was in eine Hausapotheke gehört, hängt auch von den Lebensumständen und den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Familie mit kleinen Kindern braucht eine andere Hausapotheke als ein sportlicher Single. Der Apotheker hilft gerne bei der Zusammenstellung.

Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Der 7. Juni ist der „Tag der Apotheke“. Ganz nach dem Motto „Näher am Patienten“ sichern die 20.000 Apotheken in Deutschland aber auch an allen übrigen Tagen die flächendeckende Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Darüber hinaus leisten sie umfangreiche Gemeinwohlaufgaben, wie etwa die Nacht- und Notdienste. Schließlich kennt Krankheit keine Öffnungszeiten, Wochenenden oder Feiertage. In rund 1.300 Apotheken pro Nacht- und Notdienst erhalten Patienten die benötigten Medikamente und eine persönliche Beratung. Pharmazeutische Sicherheit ist also garantiert – rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche.

Ganz persönlich: Individuelle Rezepturen

Für manche Bedürfnisse gibt es keine einfachen Fix-und-Fertig-Lösungen. Zum Beispiel Kinder: Sie benötigen meist eine völlig andere Dosierung als Erwachsene, oft auch eine andere Darreichungsform – etwa Saft statt Kapseln. In der Apotheke vor Ort werden Rezepturen speziell für die kleinen Patienten angefertigt. Ähnliches gilt für Krebspatienten, die oft ein sehr individuelles Krankheitsbild haben.

Schneller als das Internet: Apotheken leisten Botendienste 

Die Apotheken in Deutschland leisten täglich 250.000 Botendienste, zum Beispiel wenn ein Patient bettlägerig ist oder ein Medikament nicht direkt verfügbar war.

Der Bote ist immer ein Mitarbeiter der Apotheke und kann bei Rückfragen eine pharmazeutische Betreuung sicherstellen.

Erste Anlaufstelle und attraktiver Arbeitgeber

Darüber hinaus ist die wohnortnahe Apotheke eine wichtige Anlaufstelle für eine erste Beratung zu gesundheitlichen Fragen - und das ganz ohne Termin und Wartezeit. Umfragen haben gezeigt, dass 88 Prozent der Deutschen, die regelmäßig mehr als drei Medikamente einnehmen, eine Stammapotheke haben. Sie schätzen die persönliche, individuelle und vertrauensvolle Betreuung. Apotheken sind zudem wichtige Arbeitgeber. Auch Frauen und Männer, die aus familiären Gründen nicht Vollzeit arbeiten möchten, finden dort attraktive Beschäftigungsformen – gerade in strukturschwachen Regionen.

Stuttgart, den 07. Juni 2017 – Klar, in der Apotheke vor Ort arbeiten Apothekerinnen und Apotheker – aber nicht nur! Denn auch für Schulabgänger ohne Abitur und Studium gibt es dort spannende Aufgaben zu erledigen. Beispiel Pharmazeutisch-technische Assistent/innen, oder kurz PTA: Als „rechte Hand“ des Apothekers beraten sie Patienten, stellen individuelle Arzneimittel her oder überprüfen im Labor die Arznei- und Hilfsstoffe. Voraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss. Die Ausbildung in einer staatlichen Lehranstalt dauert zwei Jahre, gefolgt von einem sechsmonatigen Praktikum in der Apotheke.

Auch Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (kurz: PKA) arbeiten in einer Apotheke. Nach einer dreijährigen dualen Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule organisieren sie die Warenwirtschaft und das Marketing, managen Bestellungen und unterstützen die Qualitätssicherung.

Abiturienten haben die Möglichkeit, ein vierjähriges Studium der Pharmazie zu absolvieren. Abgeschlossen wird die Qualifikation zum Apotheker dann mit einer einjährigen praktischen Ausbildung. Fertige Apothekerinnen oder Apotheker sind Experten für Arzneimittel – als Inhaber eines eigenen Betriebs oder als Angestellte entwickeln sie Arzneistoffe, stellen sie her, überprüfen deren Qualität und beraten Patienten.

Wer mehr wissen will, geht in die nächstgelegene Apotheke oder auf www.apotheken-karriere.de