Pressemitteilung

Apotheker starten Kampagne zur Grippeschutzimpfung

Becker: „Eine hohe Durchimpfungsrate schützt alle Menschen“

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Stuttgart - Die niedergelassenen Apotheken in Baden-Württemberg informieren mit einer vom Landesapothekerverband (LAV) initiierten Kampagne über die Wichtigkeit der Grippeschutzimpfung. Mit Schaufensterplakaten, -aufklebern sowie informativen Postkarten unterstützt die Apothekerschaft auf diese Weise auch den diesjährigen Impfaufruf des baden-württembergischen Sozial- und Integrationsministers Manne Lucha. LAV-Präsident Fritz Becker erklärt: „Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen gegen die Grippe impfen lassen. Man schützt mit einer Impfung nicht nur sich selbst. Durch den sogenannten Herdenschutz trägt man dazu bei, dass insgesamt weniger Menschen an der Grippe erkranken.“ Die Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Allein in Baden-Württemberg sind während der letzten Grippesaison 180 Menschen an der Influenza gestorben.

 

Die Plakat-Kampagne wird massiv im online-Bereich gestützt. Eine eigene Webseite, die unter dem Link www.impfopoint.de zu erreichen ist und ein mit Marketing-Budget ausgestatteter Facebook-Kanal informieren über zahlreiche Fakten zur Grippe und räumen auch mit Behauptungen von Impfgegnern auf. Becker: „Die Seite liefert kurz, prägnant und anschaulich viele informative Fakten rund um die Grippe und die Wirkung der Schutzimpfung. Auch über die sozialen Medien wollen wir für die Grippeschutzimpfung werben. Es geht darum, möglichst viele Menschen anzusprechen – und auch die Bevölkerungsschichten zu erreichen, die vielleicht noch nicht an die Impfung gedacht haben.“

 

Baden-Württembergs gesetzliche Krankenversicherungen bezahlen die Grippeschutzimpfung mit dem Vierfach-Impfstoff für alle Versicherten. In anderen Bundesländern übernehmen die Krankenkassen vorrangig die Impfkosten für Risikogruppen wie Schwangere, Ältere, immungeschwächte Menschen oder Angehörige der Gesundheitsberufe. „Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg will vor allem in den Monaten Oktober und November mit dieser Grippeschutzkampagne die vielen tausend Kundenkontakte täglich nutzen, um der gerade in unserem Bundesland vergleichsweise hohen Impfmüdigkeit entgegenzutreten.“ Becker weiter: „Die Apothekerinnen und Apotheker in Baden-Württemberg können sich so aktiv in die Gesundheits-Prävention einbringen und verstärken dieses heilberuflich wichtige Thema. Ich wünsche mir, dass die Bereitschaft zu Schutzimpfungen durch diese direkte Ansprache durch uns Apothekerinnen und Apotheker deutlich nach oben bewegt werden kann.“

 

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