Impfopoint-Kampagne
Fakten rund um die Grippeschutzimpfung in frischer Aufmachung sind das Herz der Impfopoint-Kampagne. 1

Gemeinsame Kampagne zur Grippeschutzimpfung

Apotheken helfen, die Durchimpfungsrate zu erhöhen
Erschienen am 14. Oktober 2019

Webcode V106857

Stuttgart/München – Die öffentlichen Apotheken in Baden-Württemberg und Bayern klären über die Wichtigkeit der Grippeschutzimpfung auf. Die Kampagne hatte ihren Startschuss Ende September 2019. Mit aufmerksamkeitsstarken Schaufensterplakaten, -aufklebern und in der direkten Kundenansprache unterstützt die Apothekerschaft in beiden Bundesländern so die alljährlichen Bemühungen der Sozial- und Gesundheitsminister, die Durchimpfungsquoten zu erhöhen. LAV-Präsident Fritz Becker sowie sein bayerischer Kollege, der Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV) Dr. Hans-Peter Hubmann, erklären: „Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, dass sich möglichst viele Menschen gegen die Grippe impfen lassen. Denn man schützt mit einer Impfung nicht nur sich selbst. Durch den sogenannten Herdenschutz trägt jeder Einzelne dazu bei, dass insgesamt weniger Menschen an der Grippe erkranken.“ Die Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Allein in Baden-Württemberg sind während der letzten Grippesaison 126 Menschen an der Influenza gestorben – in Bayern waren es 101.

Die Kampagne wird zudem stark im online-Bereich geführt, um eine große Reichweite zu erzielen. Eine eigene Webseite, die unter dem Link www.impfopoint.de zu erreichen ist, wird begleitet von einem Facebook-Kanal. Beide Auftritte informieren plakativ und anschaulich über zahlreiche Fakten zur Grippe und räumen auch mit Behauptungen von Impfgegnern auf. Becker und Hubmann sind sich einig: „Soziale Medien spielen heute eine große Rolle dabei, wie sich Menschen über Themen informieren. Hier müssen und wollen wir präsent sein und auch die Menschen erreichen, die vielleicht noch nicht an die Impfung gedacht haben. Apothekerinnen und Apotheker werden gerade in den Monaten Oktober und November ihre zahllosen Kundenkontakte auch nutzen, um im direkten Gespräch auf die Grippeimpfung hinzuweisen.“

Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Baden-Württemberg und Bayern bezahlen die Grippeschutzimpfung mit dem Vierfach-Impfstoff für alle Versicherten. In anderen Bundesländern übernehmen die Krankenkassen vorrangig die Impfkosten für Risikogruppen wie Schwangere, Ältere, immungeschwächte Menschen oder Angehörige der Gesundheitsberufe. Dr. Hans-Peter Hubmann und Fritz Becker heben hervor: „Die Apothekerinnen und Apotheker in Bayern und Baden-Württemberg werden so Teil einer aktiven Gesundheits-Prävention. Wir sind Heilberufler und sehen es als unsere Pflicht an, dieses wichtige Thema zu unterstützen. Wir hoffen, dass die Bereitschaft zu Schutzimpfungen durch diese gemeinsame Kampagne nach oben bewegt werden kann.“