Verband

Mitglieder & Ehrenamt

Mitgliederversammlung: Die Mitglieder stellen die Basis des Verbandes dar und können durch ihr Engagement an der Ausrichtung des LAV mitwirken.

Die Mitglieder sind das Herz des Verbandes. In der LAV-Arbeit dreht sich alles um sie.


Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Verbandes. Sie tagt mindestens einmal im Jahr. Wichtigste Aufgabe der Mitgliederversammlung ist es, über den Jahresabschluss, den Haushalt und die grundsätzliche Ausrichtung des Verbandes zu entscheiden. Auch Satzungsänderungen können nur auf dieser Ebene beschlossen werden.


Alle vier Jahre wählen die Mitglieder des Verbandes den Beirat, der seinerseits wiederum den Vorstand und den Präsidenten des Verbandes wählt.


Der Verband hat:

1. Ordentliche Mitglieder
Die ordentlichen Mitglieder des Verbandes sind Inhaber sowie Verwalter und Pächter öffentlicher Apotheken in Baden-Württemberg. Diese werden mit Vorstandsbeschluss ordentliches Mitglied des Verbandes.

2. Außerordentliche Mitglieder
Außerordentliche Mitglieder des Verbandes sind
- Apothekeninhaber im Ruhestand durch Beschluss des Vorstandes,
- nicht selbstständige Apothekeninhaber, die im Land Baden-Württemberg beschäftigt sind oder Fililalleiter einer in einem anderen Bundesland gelegenen Filialapotheke eines ordentliches Mitgliedes (auf eigenen schriftlichen Antrag oder auf Vorschlag eines Vorstandsmitgliedes und jeweils durch Beschluss des Vorstandes).

3. Ehrenmitglieder
Ehrenmitglied des Verbandes kann jede Persönlichkeit werden, die sich um die Förderung der Verbandsziele besonders verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt.

 

Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft oder sind bereits Mitglied und übernehmen eine Filiale? Dann lassen Sie es uns wissen. Bitte klicken Sie hier, um das passende Beitrittsformular auszuwählen und/oder um mit uns Kontakt aufzunehmen!

Der LAV arbeitet mit einer hauptamtlich arbeitenden Geschäftsstelle und lebt als moderner Verband durch das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder und seiner Gremien. Hier arbeiten die "Macher" - Mitdenker, Querdenker und Vordenker, die in ihrer Arbeit von dem leistungsstarken Dienstleistungs- und Informationszentrum in der Geschäftsstelle unterstützt werden. Als demokratischer Verband sind auch die Strukturen im LAV demokratisch.

Das Präsidium steht mit einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten an der Spitze des Verbandes. Der Beirat wählt diese Personen in Direktwahl. Eine Amtsperiode dauert vier Jahre. Das Präsidium ist erster Ansprechpartner für die Politik und vertritt an vorderster Linie die Interessen der baden-württembergischen Apothekerschaft in den entsprechenden Gremien auf Bundesebene. Zugleich fallen hier in Abstimmung mit dem Vorstand und dem Beirat die wesentlichen politischen Entscheidungen. Der Terminplan des Präsidiums wird von der Geschäftsstelle koordiniert. Derzeit ist Fritz Becker der Präsident, Christoph Gulde und Tatjana Zambo sind die Vizepräsidenten.

Der Beirat besteht aus 40 Sprecherinnen und Sprechern, die als Vorsitzende die baden-württembergischen Regionen repräsentieren. Damit vertreten die Vorsitzenden der Regionen die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen vor Ort. So hat der LAV immer das Ohr an der Basis. Bis zu vier Sprecher vertreten zusätzlich die außerordentlichen Mitglieder des Verbandes. Der ehrenamtliche Beirat wird durch die Mitglieder gewählt.

Bitte fahren Sie mit Ihrer Maus über die roten Punkte auf der Landkarte, um zu sehen, welche Beiräte in welcher Region zuständig sind. Klicken Sie dann auf die roten Punkte für Detail-Informationen.

 
Der Beirat bei seiner konstituierenden Sitzung am 27. Januar 2016. Die Vorsitzenden der Regionen haben ihr Mandat für vier Jahre bis Ende 2019.

GKV- und Tax-Ausschuss

Im GKV- und Tax-Ausschuss, der sich mit der Lösung von Problemen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung beschäftigt, werden neben den Vorstandsmitgliedern Wolf Kümmel (Stuttgart), Eleftherios Vasiliadis (Waiblingen) und Tatjana Zambo (Gaggenau) im weiteren Martin Buck (Bad Saulgau), Dr. Thomas Fein (Calw), Friederike Habighorst-Klemm (Emmendingen), Thomas Luft (Edingen-Neckarhausen), Christoph Schubert (Meersburg), Jensen Hsieh (Achern) und Patrick Kwik (Karlsruhe) arbeiten.

Satzungsausschuss

Der Satzungsausschuss, der die Verbandssatzung weiterentwickelt, bildet sich neu aus den gewählten Apothekern Stefan Zürn (Zimmern), Friederike Habighorst-Klemm (Emmendingen), Michael Johne (Ulm) und Dr. Hans-Joachim Hofmann (Albstadt) und Jürgen Frasch (Weinstadt). Obligatorisch gehört der Präsident des Verbandes zu diesem Gremium.

Kassenprüfer

Die Kassenprüfer sehen sich die Buchführung des Verbandes für das abgelaufene Jahr an. Zu ihren gewissenhaften Aufgaben gehört dabei auch die zumindest stichprobenartige Überprüfung von Belegen und Rechnungen. Zum Kassenprüfer wurden Christof Mühlschlegel (Plochinger Kranz) und Günter Ortlieb (Pforzheim) bestellt.

Apotheker aus Horb, Präsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg
e. V. (1988-2000)

Günter Theurer wurde am 30. März 1936 in Tübingen geboren. Nach dem Studium der Pharmazie und Medizin in seiner Heimatstadt und in Basel legte er die Staatsexamina ab und gründete die "Schiller-Apotheke" in Horb, der er später ein Reformhaus angliederte. 1971 wurde Theurer zum Gruppenleiter beim "Württembergischen Apothekerverein" und nach der Fusion der Apothekervereine Baden und Württemberg zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 1978 kandidierte Theurer für die Vertreterversammlung der Landesapothekerkammer und wurde ebenfalls gewählt.

Träger des Bundesverdienstkreuzes
Von 1988 bis 2000 stand er dem LAV Baden-Württemberg als Präsident vor und gehörte von 1992 bis 2000 dem Geschäftsführenden Vorstand des "Deutschen Apothekerverbandes" an. Außerdem war er Vorstandsmitglied der Verrechnungsstelle der Süddeutschen Apotheken (VSA), Mitglied des Verwaltungsrates der Versicherungsstelle der Apotheker (VfA), Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der ABDA und Präsident des "Vereins Deutsche Pharmazeutische Zentralbibliothek" in Stuttgart. Zu seinem 65. Geburtstag wurde Günter Theurer als Ehrenpräsident des LAV mit der "Helmut-Eberhardt-Medaille" des LAV in Bad Cannstatt ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2001 die Hans-Meyer-Medaille der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände). Außerdem war Dr. Günter Theurer Träger des Bundesverdienstkreuzes beider Klassen. Zuletzt verlieh ihm die baden-württembergische Sozialministerin, Dr. Monika Stolz, am 5. November 2008 die Auszeichnung 1. Klasse.

Dr. Günter Theurer verstarb überraschend am 3. März 2011.

Apotheker aus Offenburg und Vorsitzender des Apothekervereins Baden e. V. (bis Ende 1976)

 

Helmut May wurde am 27. Dezember 1909 in Karlsruhe geboren, wo er auch seine Schulzeit verbrachte. Von 1921 bis 1922 erlernte er den Apothekerberuf in der Löwen-Apotheke in Kandern und studierte anschließend in Freiburg und Stuttgart Pharmazie; 1934 legte er das Staatsexamen ab. Als Kandidat war er unter anderem in der Alten Apotheke in Friedrichshafen am Bodensee tätig. Später kehrte er in seine Lehrapotheke zurück, in der er lange als Mitarbeiter tätig war. Von August 1941 bis zum Oktober 1945 leistete May den Kriegsdienst ab und war als Stabsapotheker in verschiedenen Lazaretten im Osten und Westen eingesetzt. Aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, arbeitete er zunächst als Mitarbeiter in der Löwen-Apotheke zu Lörrach, später in Singen.

Größte Leistung: Vereinigung der baden-württembergischen Verbände
1952 erhielt er die Konzession für die Adler-Apotheke in Offenburg, wo er seinen Apothekerberuf bis ins 85. Lebensjahr hinein ausübte. 1955 wurde er Kreisapotheker des Kreises Offenburg und betrieb von dieser Position aus energisch die Vereinigung der Apothekervereine von Nord- und Südbaden. Im März 1959 wurde Helmut May vom "Badischen Apothekerverein" zum Vorsitzenden gewählt. Dank seines geraden und aufrichtigen Wesens, getragen vom Vertrauen der Mitglieder, gewann er die Wertschätzung aller Kollegen in Baden und steuerte den Verein an manchen Klippen vorbei. Auch in der "Landesapothekerkammer Baden-Württemberg" war er seit 1962 tätig. Zudem engagierte sich May für die Etablierung der gemeinsamen Rezeptabrechnung mit Bayern in der späteren VSA. Seine größte Leistung bestand jedoch in der Vereinigung der Apothekervereine von Baden und Württemberg im 1952 gegründeten Südweststaats, wobei er auch hier – wie schon bei der Neubildung des Badischen Vereins – landsmannschaftliche Ressentiments überwinden musste. Gemeinsam mit Helmut Eberhardt aus dem badischen und Heinz Fuhr und Karl Weismann aus dem württembergischen Verein gelang dann doch nach jahrelanger Überzeugungsarbeit Anfang 1977 das "Kunststück" der Vereinigung beider Vereine. Helmut May ließ sich allerdings nicht mehr zum Vorsitzenden wählen, wurde aber zum Ehrenvorsitzenden und später zum Ehrenpräsidenten gewählt. Für seine Verdienste wurde er 1979 mit der Hans-Meyer-Medaille und 1981 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Helmut May verstarb am 05. Januar 2007.

Apotheker aus Weil am Rhein und Vorsitzender des Landesapothekervereins Baden-Württemberg e. V. (1977-1987)

Helmut Eberhardt wurde am 7. Juni 1925 in Lahr geboren. Noch als Schüler wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, erhielt mehrere Auszeichnungen und wurde wegen seiner Führungsqualitäten zum Offizier befördert. Nach Kriegsende wollte er zwar Forstwirtschaft studieren, entschied sich aber - bedingt durch die schweren Nachkriegszeiten - für den Apothekerberuf. Nach dem Praktikum, das er 1947 mit dem Vorexamen abschloss, studierte er von 1948 bis 1951 in Karlsruhe Pharmazie. Es folgten einige Jahre in verschiedenen öffentlichen Apotheken des In- und Auslandes, in einer Krankenhausapotheke in Stuttgart und in der pharmazeutischen Industrie.

Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
Seit 1956 war er Besitzer der Stadtapotheke in Weil am Rhein. Für die Standespolitik wurde er 1959 durch Helmut May "entdeckt". Seit 1961 gehörte er dem "Badischen Apothekerverein" als Vorstandsmitglied an und betreute den Werbeausschuss des Vereins. 1976 wurde er in den Vorstand des "Deutschen Apotheker-Vereins", 1977 zum Vorsitzenden des neu geschaffenen LAV Baden-Württemberg gewählt, ein Amt, das er bis 1987 ausübte. Am 30. November 1984 wurde Eberhardt im Rathaus von Weil/Rhein mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Hervorgehoben wurden sein kommunales Wirken als Mitglied des Gemeinderates in Weil am Rhein und im Kreistag des Landkreises Lörrach, außerdem sein dreißigjähriges berufspolitisches Engagement für die Apotheker in Baden-Württemberg.

Träger der Hans-Meyer-Medaille
1981 wurde Eberhardt als Vorsitzender der LAV Baden-Württemberg zum Vorsitzenden des "Deutschen Apotheker-Vereins" (DAV) gewählt, nachdem er bereits als "amtierender Vorsitzender" fungiert hatte. Am 12. Oktober 1989 wurde er von der ABDA mit der Hans-Meyer-Medaille ausgezeichnet. Eberhardt ist Ehrenvorsitzender des DAV "Deutscher Apotheker Verband". Im September 1990 wurde Eberhardt zu seinem 65. Geburtstag mit einem Empfang im Frankfurter Hotel "Hessischer Hof" durch die "Stada EG" geehrt. Bereits in der Nachkriegs-Stada war er Mitglied der Vertreterversammlung, später Erster Vorsitzender des Beirates. Nach der Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft war er von 1974 bis 1984 Vorstandsmitglied. Während seiner Tätigkeit als Vorsitzender des "Deutschen Apotheker Vereins" ließ er seine Funktionen bei der Stada ruhen, wurde aber 1989 in den Aufsichtsrat und zu dessen Vorsitzenden gewählt. Eberhardt prägte die Geschichte der "Stada AG" entscheidend mit.

Mit 65 Jahren studiert
Nach der Niederlegung aller seiner Ämter nahm Helmut Eberhardt, dessen Charakteristika "Sachverstand, fundiertes Wissen, Menschlichkeit und Humor" waren, im Alter von 65 Jahren noch ein Studium der Geschichte an der Universität Basel auf. Am 30. Mai 1990 wurde er in Frankfurt mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Unerwartet starb Helmut Eberhardt am 16. Oktober 1996.

Wolf Kümmel
Apotheker aus Stuttgart

Theodor Reinert
Apotheker aus Mannheim

Uwe Geiß
Pharmazierat aus Weinheim

Helmut W. Fett (†)
Apotheker aus Mannheim

Eckart Narr
Apotheker aus Esslingen

Helmut A. Noé
Apotheker aus Karlsruhe

Wolfgang Presser
Apotheker aus Osterburken

Hans Schwegler
Apotheker aus Heilbronn

Klaus Strölin (†)
Apotheker aus Esslingen

Dr. Günter Theurer (†)
Apotheker aus Horb

Dr. Werner Wagner (†)
Apotheker aus Murrhardt

Karl Weismann (†)
Apotheker aus Holzgerlingen

Helmut May (†)
Apotheker aus Offenburg

Hans H. Grote (†)
Apotheker aus Pforzheim

Helmut Eberhardt (†)
Apotheker aus Weil am Rhein

Werner Schmidt (†)
Apotheker

Rudolf Stübner (†)
Apotheker

Paul Litz (†)
Apotheker

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Die Helmut-Eberhardt-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die der LAV zu vergeben hat.

Sie wurde bislang verliehen an:

Klara Eberhardt postum Helmut Eberhardt (†)

Helmut May (†), Apotheker aus Offenburg

Dr. Günter Theurer (†), Apotheker aus Horb

Dr. Werner Wagner (†), Apotheker aus Murrhardt
 

 

 

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Im Jahr 2017

Dr. Manfred Tillwich
Apotheker aus Waldachtal

Im Jahr 2016

Gerhard Haaf
Apotheker aus Karlsruhe

Dieter Harfensteller
Apotheker aus Stuttgart

Hans-Otto Hengstler
Apotheker aus Schwenningen

Michael Hofheinz
Apotheker aus Karlsruhe

Im Jahr 2015

Hansdieter Beck
Apotheker aus Stuttgart

Im Jahr 2011

Dr. Hanns Maiß
Apotheker aus Ostfildern

Im Jahr 2008

Dr. Ernst-Arnold Breit (†)
Apotheker aus Schwäbisch Hall

Gert Herbst
Apotheker aus Hechingen

Gisela Möhringer
Apothekerin aus Aulendorf

Dr. Artur Sauter
Apotheker aus Singen

Thomas Zimmerle
Apotheker aus Filderstadt

Im Jahr 2007

Dr. Albert Borchardt
Apotheker aus Heidelberg

Dr. Siegfried Dalferth
Apotheker aus Schwäbisch Gmünd

Im Jahr 2006

Dr. Dieter Hof
Apotheker aus Heidelberg

Im Jahr 2005

Franz Munding (†)
Apotheker aus Neuenstadt

Dr. Hermann Jäger
Apotheker aus Aalen

Hannelore Hasse
Apothekerin aus Mannheim

Martin Itschert
Apotheker aus Ulm

Im Jahr 2004

Elfriede Stubenhofer (†)
Apothekerin aus Heidelberg

Dr. Heinz-Jürgen Kopmann
Apotheker aus Schorndorf

Gerhard Patig
Apotheker aus Reutlingen