Thema Erkältung und Grippe: Wechselfußbad bei einer beginnenden Erkältung

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Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp können viele Beschwerden lindern und sind auch im eigenen Badezimmer möglich. Kaltes Wasser ist nur dann sinnvoll, wenn man nicht friert. Zwischen zwei Güssen sollte allerdings einige Stunden pausiert werden. Hier drei Beispiele: 

Ein Gesichtsguss erfrischt, wenn man müde oder abgeschlagen ist. Auch gegen Kopfschmerzen kann er helfen. Mit geschlossenen Augen über die Badewanne beugen. Mit der Handbrause ohne Duschkopf kaltes Wasser an die rechte Schläfe gießen und von dort einige Male das Gesicht umkreisen. Anschließend das Wasser quer über das Gesicht gießen, dazu neben der Nase beginnen und an den Wangenknochen der gleichen Gesichtsseite enden. Das gleiche auf der anderen Seite. Zum Schluss das Gesicht umkreisen und leicht abtrocknen. 

Das Wechselfußbad hilft bei einer beginnenden Erkältung. Man braucht zwei große Eimer, einer mit kaltem, einen mit 36 bis 38 Grad warmen Wasser. Auf einen Stuhl setzen und zuerst beide Füße fünf Minuten lang im warmen Wasser baden. Dann beide Füße zehn Sekunden lang kalt baden. Anschließend wiederholen. Badezusätze wie Rosmarin im warmen Wasser steigern die Wirkung. Nach dem Fußbad die Füße abtropfen lassen und Wollstrümpfe anziehen.

Der Knieguss regt den Kreislauf an und erfrischt müde Beine. Er hilft beim Einschlafen und ist gut bei Krampfadern. Mit einer Handbrause ohne Duschkopf die Beine mit kaltem Wasser abduschen. Bei den Füßen beginnend den Wasserstrahl an der Außenseite des rechten Beins langsam bis kurz übers Knie aufwärts führen. Anschließend an der Innenseite abwärts. Dann genauso am linken Bein. Das ganze wird einmal wiederholt und zum Schluss die Fußsohlen abgegossen. Das Wasser abtropfen lassen und Wollstrümpfe anziehen. Wer schon abgehärtet ist, kann den Knieguss bis zur Leistenbeuge ausdehnen.

Quelle: © ABDA/www.aponet.de.

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