2016

Folgende Projekte hat das Hilfwerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker 2016 unterstützt:

09.11.2016 – Hilfswerk spendet 11.000 Euro für Haiti

Stuttgart – Um die Not der Menschen auf Haiti nach dem verheerenden Hurrikan Anfang Oktober zu lindern, haben Apothekerinnen und Apotheker in Baden-Württemberg über ihr Hilfswerk 11.000 Euro an Spenden gesammelt. Mit Hilfe des langjährigen Partners, dem Medikamentenhilfswerk action medeor, konnte so die nötige medizinische Erstversorgung auf den Weg gebracht werden. Fritz Becker, Vorsitzender des Hilfswerks Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker über die Hilfsmaßnahme: "Unmittelbar nach den ersten Nachrichtenmeldungen über den Hurrikan war klar, dass die Menschen dort unsere Hilfe brauchen. Haiti ist ein armes Land, das sich noch immer nicht von den Folgen des Erdbebens im Jahr 2010 erholt hatte und nun erneut von einer Naturkatastrophe stark betroffen war. Die medizinische Versorgung verletzter Menschen und die Eindämmung der Seuchengefahr waren unsere vordringlichsten Ziele."

Trotz der schnellen Hilfe sind heute noch immer nicht alle Gesundheitsstationen ausreichend mit Medikamenten versorgt. Darum bringt action medeor in diesen Tagen erneut 25 Tonnen medizinischer Hilfsgüter ins Krisengebiet. "Viele Menschen, vor allem im Südwesten Haitis, leiden weiter unter den Auswirkungen des Hurrikans", sagt Bernd Pastors, Vorstandsvorsitzender von action medeor, "gerade im Gesundheitsbereich gibt es aufgrund des Trinkwassermangels und der schlechten sanitären Verhältnisse immer mehr Cholera-Fälle."

Das Medikamentenhilfswerk action medeor versorgt seine Partner deshalb vor allem mit Medikamenten und medizinischem Equipment zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, insbesondere Cholera. Außerdem dabei sind Wasserentkeimungstabletten und fünf mobile Wasserfilter, sogenannte PAULs (Portable Aqua Unit for Lifesaving). "Ein PAUL kann 400 Menschen mit sauberem Wasser versorgen", so Pastors.

Mit den Medikamenten von action medeor werden unter anderem verschiedene Krankenhäuser mit separater Abteilung für Cholera-Fälle in Tabarre, kleine Gesundheitszentren in den besonders betroffenen Gebieten im Südwesten Haitis versorgt und mobile Kliniken ausgestattet. action medeor hat mit dieser Hilfssendung insgesamt Medikamente mit einem Gewicht von 34 Tonnen auf den Weg gebracht. Fritz Becker, vom Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker fasst zusammen: "Ich bin stolz und dankbar, dass wir auch durch unsere Spenden den Menschen in Haiti rasch helfen konnten. Die medizinische Versorgung der Verletzten und Kranken sowie das aktive Vorgehen gegen die Cholera sind Ziele, die den Apothekern sehr am Herzen liegen."

18.10.2016 – Apothekerliches Hilfswerk sammelt für Haiti - Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Stuttgart – Im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung hat das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker Bilanz über die erfolgreich durchgeführten Spendenaktionen im Jahr 2015 gezogen. Satzungsgemäß wurde auch der neue Vorstand des Hilfswerks gewählt.

Insgesamt wurde in 2015 ein Spendenvolumen von über 71.000 Euro erzielt. Der größte Teil der Spenden wurde für folgende Projekte eingesetzt: Die Hospizarbeit in Baden-Württemberg wurde mit 12.000 Euro unterstützt. Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg hatte zusätzlich 37.700 Euro für die Erdbeben-Opfer in Nepal gesammelt. Ein weiteres wichtiges Projekt des zurückliegenden Jahres war die Ebolabekämpfung in Westafrika. Hier hatte das Hilfswerk mit einer Summe von 5.000 Euro helfen können.

Auch konnten im vergangenen Jahr mit Gehe und Sanacorp zwei weitere institutionelle Förderer gefunden werden, die ein dauerhaftes Engagement für das Hilfswerk zugesagt haben.

Aktuell sammelt das Baden-Württembergische Hilfswerk Spenden für die Hurrikan-Opfer in Haiti. Bislang sind auf das entsprechende Konto bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank innerhalb der ersten Woche schon 2.800 Euro eingegangen, die mithilfe des bewährten Partners action medeor direkt in der von einer Cholera-Epidemie bedrohten Krisenregion eingesetzt werden. Weitere Spenden sind unter dem Stichwort „Hurrikan“ unter IBAN: DE51300606010006414141, BIC: DAAEDEDD weiterhin möglich.

Satzungsgemäß wurde bei der Mitgliederversammlung des Hilfswerks der Vorstand für die zurückliegende Amtszeit entlastet. Fritz Becker wurde als Vorsitzender und Christoph Gulde als Stellvertreter des Vorstands im Amt bestätigt. Einstimmig neu in den Vorstand gewählt wurde Tatjana Zambo. Sie folgt auf Wolf Kümmel, der für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand.

Spendenaufruf für die Hurrikan-Opfer: Menschen auf Haiti benötigen unsere Hilfe

Viele haben die Bilder im Fernsehen gesehen. Hurrikan Matthew hat in Haiti schwere Zerstörungen verursacht. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind weit über 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Wer den Sturm überlebt hat, steht häufig vor dem Nichts: Mehr als 3.000 Häuser wurden zerstört und 15.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Es gibt zahlreiche Verletzte, die behandelt werden müssen. Auch besteht die Gefahr einer Cholera-Epidemie. Darum benötigen die Menschen jetzt schnell vor allem auch Medikamente. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker möchte wieder mit unserem bewährten Partner action medeor Hilfslieferungen zusammenstellen. Erste sogenannte „Traumakits“ zur medizinischen Erstversorgung von Verletzten und auch ein spezielles Kit mit Medikamenten und Hygieneartikeln zur Bekämpfung von Cholera von action medeor sind bereits schon in das Katastrophengebiet unterwegs.

Für die Hurrikan-Opfer auf Haiti bitten wir Sie deshalb um eine Spende. Die Kontoverbindung unseres Hilfswerks bei der apoBank lautet:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker
IBAN: DE51300606010006414141
BIC: DAAEDEDD
Verwendungszweck: „Hurrikan“

Jeder gespendete Euro hilft, die Arzneimittelversorgung im Katastrophengebiet zu verbessern.

Für alle, die mindestens 50 Euro spenden und über den Betrag eine Spendenbescheinigung wünschen, noch die Bitte: Geben Sie unbedingt Ihre komplette Adresse an, damit wir die Quittung für Sie ausstellen können.

Unser Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker gibt keinen Cent für Verwaltungskosten aus. Alle gespendeten Beiträge gehen eins zu eins an die betroffenen Menschen in Not.