Winter






Stichwort Internationalität: Apotheker informieren fremdsprachig

Auch in italienisch: Damit auch die Fremdsprachen sprechenden Patienten informiert sind, warum sie neue Medikamente bekommen, klären die baden-württembergischen Apotheker in den nächsten Wochen mit Handzetteln auf. Weitere Sprachen sind griechisch, italienisch, russisch, serbo-kroatisch, spanisch und türkisch. Repro: © LAV.
Auch in italienisch: Damit auch die Fremdsprachen sprechen- den Patienten informiert sind, warum sie neue Medikamente bekommen, klären die baden-württembergischen Apotheker in den nächsten Wochen mit Handzetteln auf. Weitere Sprachen sind griechisch, italienisch, russisch, serbo-kroatisch, spa- nisch und türkisch. Repro: © LAV.

Neue Medikamente für bis zu 2,2 Millionen AOK-Versicherte in Baden-Württemberg

Stuttgart - Gleiches Rezept, andere Medi- kamente: Die Apotheker erklären in den nächsten Wochen bis zu 2,2 Millionen AOK-Versicherten in Baden-Württem- berg, warum sie andere Medikamente bekommen. Darüber klären sie auch mit Handzetteln in allen gängigen Fremdspra- chen auf. "Ob in deutsch, spanisch, grie- chisch, italienisch, türkisch, russisch oder serbo-kroatisch: Wir lassen die AOK-Versicherten mit der neuen Arznei nicht alleine", setzt Fritz Becker, Präsi- dent des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, auf die Beratungs- kompetenz der Apotheker.

Grund für den Wechsel auf Medikamente mit neuen Namen, abweichend gestalteten Packungen und von anderen Herstellern sind die neuen Rabattverträge. Sie wurden von der AOK mit Pharmaherstellern abgeschlossen und gelten ab dem 1. Juni. Sie sehen für 63 häufig vom Arzt verordnete Wirkstoffe eine exklusive Belieferung der Versicherten mit ausgewählten Medikamenten vor. "Patienten, die lange die gleiche Arznei bekommen haben, müssen wir erklären, warum sie nun vielleicht andere Pillen oder Tropfen bekommen", so Becker. Nachdem die Pharmazeuten noch im Mai ihre Lager auf die neuen Medikamente umgestellt hätten, gehe es jetzt um die Überzeugungsarbeit beim Pa- tienten. 

Zu diesem Zweck hat der LAV die grundlegenden Informationen rund um die neuen Rabattarz- neimittel in einer Patienteninformation zusammengefasst, die in den Apotheken verteilt werden kann. "Es ist wichtig, dass wir mit den Patienten sprechen und die Umstellungen erklären. Un- sere Erfahrung ist, dass die Patienten das neue Medikament besser annehmen, wenn sie die Hintergründe des Wechsels kennen", erklärt Becker. (1.620 Zeichen)

Downloads zur weiteren Verwendung:
AOK gefährdet in Baden-Württemberg Umsetzung der Rabattverträge
PDF-Datei

Apotheker gegen Überregulierung bei Abgabe von Arzneimitteln
PDF-Datei

Wortlaut der AOK-Ausschreibung für Rabattverträge 2010-2012
Veröffentlichung am 22.08.2009 im Amtsblatt der Europäischen Union

Liste der 87 ausgeschriebenen Wirkstoffe
Anhang zu den AOK-Rabattverträgen 2010-2012

Apotheker gegen Überregulierung bei Abgabe von Arzneimitteln
PDF-Datei

Bilddateien:
Fritz Becker, Vorsitzender Deutscher Apothekerverband e. V.
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Fritz Becker, Vorsitzender Deutscher Apothekerverband e. V.
jpg-Datei, 300 dpi (694 kB)

Links zur weiteren Information:
Fritz Becker
VERBAND > Ehrenamt > Präsidium

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T.: 0711 22334-77
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