

Neue Medikamente für bis zu 2,2 Millionen AOK-Versicherte in Baden-Württemberg
Stuttgart - Gleiches Rezept, andere Medi- kamente: Die Apotheker erklären in den nächsten Wochen bis zu 2,2 Millionen AOK-Versicherten in Baden-Württem- berg, warum sie andere Medikamente bekommen. Darüber klären sie auch mit Handzetteln in allen gängigen Fremdspra- chen auf. "Ob in deutsch, spanisch, grie- chisch, italienisch, türkisch, russisch oder serbo-kroatisch: Wir lassen die AOK-Versicherten mit der neuen Arznei nicht alleine", setzt Fritz Becker, Präsi- dent des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, auf die Beratungs- kompetenz der Apotheker.
Grund für den Wechsel auf Medikamente mit neuen Namen, abweichend gestalteten Packungen und von anderen Herstellern sind die neuen Rabattverträge. Sie wurden von der AOK mit Pharmaherstellern abgeschlossen und gelten ab dem 1. Juni. Sie sehen für 63 häufig vom Arzt verordnete Wirkstoffe eine exklusive Belieferung der Versicherten mit ausgewählten Medikamenten vor. "Patienten, die lange die gleiche Arznei bekommen haben, müssen wir erklären, warum sie nun vielleicht andere Pillen oder Tropfen bekommen", so Becker. Nachdem die Pharmazeuten noch im Mai ihre Lager auf die neuen Medikamente umgestellt hätten, gehe es jetzt um die Überzeugungsarbeit beim Pa- tienten.
Zu diesem Zweck hat der LAV die grundlegenden Informationen rund um die neuen Rabattarz- neimittel in einer Patienteninformation zusammengefasst, die in den Apotheken verteilt werden kann. "Es ist wichtig, dass wir mit den Patienten sprechen und die Umstellungen erklären. Un- sere Erfahrung ist, dass die Patienten das neue Medikament besser annehmen, wenn sie die Hintergründe des Wechsels kennen", erklärt Becker. (1.620 Zeichen)
Downloads zur weiteren Verwendung:
AOK gefährdet in Baden-Württemberg Umsetzung der Rabattverträge
PDF-Datei
Apotheker gegen Überregulierung bei Abgabe von Arzneimitteln
PDF-Datei
Wortlaut der AOK-Ausschreibung für Rabattverträge 2010-2012
Veröffentlichung am 22.08.2009 im Amtsblatt der Europäischen Union
Liste der 87 ausgeschriebenen Wirkstoffe
Anhang zu den AOK-Rabattverträgen 2010-2012
Apotheker gegen Überregulierung bei Abgabe von Arzneimitteln
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Bilddateien:
Fritz Becker, Vorsitzender Deutscher Apothekerverband e. V.
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Fritz Becker, Vorsitzender Deutscher Apothekerverband e. V.
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Links zur weiteren Information:
Fritz Becker
VERBAND > Ehrenamt > Präsidium
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Ihre Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie bitte an:
Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.
Carmen Gonzalez, Pressesprecherin
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
T.: 0711 22334-77
F.: 0711 22334-99
E-Mail: gonzalez(at)apotheker.de
Neue Rabattverträge ab 1. April in Kraft - Experteninterview mit der Bundesvereini- gung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) - Das Tonmaterial darf honorarfrei ver- wendet werden!
Zu den ab dem 1. April in Kraft tretenden neue Rabattverträge zwischen verschiedenen Kassen und Medikamentenherstellern erläutert der Pressesprecher des Deutschen Apothkerverbandes, Thomas Bellartz, was sich für die Versicherten bedeutet und auf welche Änderungen sie sich einstellen müssen:
Foto: © www.pixelio.de.
Foto: © Günter Havlena/PIXELIO.
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