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Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker: Angebliche Wechselwirkung klinisch irrelevant

Hat falsche Behauptungen in einem TV-Beitrag eines emeritierten Hannoveraner Professors entlarvt: Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).
Hat falsche Behauptungen in einem TV-Beitrag eines emeritierten Hannoveraner Professors entlarvt: Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat in einer gutachterlichen Stellungnahme festgestellt, dass es keine klinisch relevante Wechselwirkung zwischen einer Dauermedikation mit Metoprolol und kurzfristig eingesetztem, niedrig dosiertem Ranitidin gibt. Damit bestätigt der AMK-Vorsitzende Professor Dr. Martin Schulz mit der Stellungnahme die seit vielen Jahren geltende Auffassung und Verordnungspraxis.

In mehreren Fernsehbeiträgen des ZDF hatte der emeritierte Hannoveraner Professor Jürgen C. Frölich behauptet, es gebe eine gefährliche Wechselwirkung zwischen den beiden Wirkstoffen. Ausgerechnet diese nicht-existente Interaktion war dann die Basis für einen Testkauf in Apotheken. Frölich hatte trotz zahlreicher Proteste und Hinweise aus der Fachwelt weiter an seiner Behauptung festgehalten.

ZDF musste Unterlassungserklärung für falschen Beitrag abgeben
Der Beitrag und die Einschätzung Frölichs hatte für Verwirrung in Apotheken gesorgt und verunsicherte tausende Patientinnen und Patienten. Der Sender hatte bereits in dieser Woche eine Unterlassungserklärung gegenüber einer Apothekerin aus Hannover abgeben müssen, weil auch andere im Beitrag dargestellte Inhalte falsch waren und so nie stattgefunden hatten.

Quelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, http://www.abda.de

Download zur weiteren Verwendung:
Gutachterliche Stellungnahme der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK)
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