Winter






DocMorris benutzt Politik und Medien - ABDA kämpft weiter gegen unseriöse Versender und für Verbraucherschutz

Fordert, die politischen Schutzzäune um die Versandapotheken einzureißen: ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf. Foto: © ABDA.

Die heutige Pressemeldung von DocMorris, einer Tochter der Celesio AG, kommentiert Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: "Es ist nicht überraschend, dass DocMorris erneut versucht, die Öffentlichkeit zu benutzen. Aber der geringe Anteil des legalen Versandhandels im deutschen Arzneimittelmarkt verdeutlicht, dass es auch hier wieder nur darum geht, durch Tricks und Kniffe Profit zu generieren."

Die ABDA befindet sich derzeit in Gesprächen, um das Problem der so genannten Pick-Up-Stellen zu lösen. Wolf: "Ich kann verstehen, dass sich Herr Däinghaus mal wieder Mut machen muss. Aber – anders als in den zurückliegenden Jahren – werden ihm weniger Menschen als bisher auf den Leim gehen." Schon seit langem fordert die Apothekerschaft, die politischen Schutzzäune um die Versandapotheken einzureißen. Von den Versandhändlern fordert die ABDA mehr Aktivität, um Arzneimittelfälschungen und illegale Versender zu stoppen. "Herr Däinghaus sollte sich den echten Problemen widmen und nicht sein altes Feindbild ABDA pflegen", so Wolf.

Quelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, http://www.abda.de

Links zur weiteren Information:
Wolf: "Prüfsiegel ist nur ein Feigenblatt"
ABDA-Pressemitteilung vom 21.04.2009

Arzneimittelpreisverordnung gilt für DocMorris
ABDA-Pressemitteilung vom 12.03.2009

ABDA kämpft gegen unseriöse Versender
ABDA-Pressemitteilung vom 10.02.2009

Deutscher Apothekertag 2008: Breite Koalition gegen Arzneimittelvertrieb über Drogerien
ABDA-Pressemitteilung vom 22.09.2008

Gericht untersagt DocMorris Preisnachlässe auf Arzneien
LAV-AKTUELL vom 12.09.2008




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