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Apotheken helfen bei Dämpfung der Arzneimittelausgaben

Teure Innovationsprodukte, preiswerte Generika: Wer an einer Krankheit leidet, an der viele leiden, bezahlte 2007 wesentlich weniger als noch drei Jahre zuvor. Wer im gleichen Zeitraum jedoch das Pech hatte, an einer seltenen Krankheit zu erkranken, musste für die Medikamente tiefer in die Tasche greifen. Foto: © Melanie Vollmert/www.pixelio.de.
Teure Innovationsprodukte, preiswerte Generika: Wer an einer Krankheit leidet, an der viele leiden, bezahlte 2007 wesentlich weniger als noch drei Jahre zuvor. Wer im gleichen Zeitraum jedoch das Pech hatte, an einer seltenen Krankheit zu erkranken, musste für die Medikamente tiefer in die Tasche greifen. Foto: © Melanie Vollmert/www.pixelio.de.

Die Apotheken in Deutschland tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen zu dämpfen. Die Abgabe von preiswerten Generika und die konsequente Umsetzung der Rabattverträge waren dabei entscheidend im Jahr 2007. Darauf macht die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich des "Arzneiverordnungsreports 2008" aufmerksam.

Der neue Arzneiverordnungsreport benennt die Strukturkomponente und die Mehrwertsteuererhöhung als wichtigste Ursachen für die Ausgabensteigerung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2007. In der "Düsseldorfer Erklärung" aus dem Herbst 2007 hatten die Apotheker bereits im Einklang mit Kassen, Herstellern und Verbrauchern gefordert, die Mehrwertsteuer auf den ermäßigten Satz zu senken.

Bei einigen Volkskrankheiten steigen Verkäufe aber die Umsätze sinken
Die zunehmende Abgabe preiswerter Generika hat das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) untersucht: Bei fünf Volkskrankheiten (Diabetes, Osteoporose, Depressionen, Herz-Kreislauf- sowie Magenerkrankungen) nahm die Zahl der abgegebenen Packungen von 2005 bis 2007 um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr zu, während der Umsatz trotz Mehrwertsteuererhöhung um durchschnittlich ein Prozent pro Jahr sank.

Für die konsequente Umsetzung der zwischen Krankenkassen und Pharmaherstellern geschlossenen Rabattverträge hatte u. a. AOK-Verhandlungsführer Dr. Christopher Hermann den Apotheken Anfang 2008 gedankt. Die Apotheker fordern allerdings seit 2007, die den Krankenkassen gewährten Rabatte zu veröffentlichen, da sie die tatsächlichen Arzneiausgaben erheblich reduzieren dürften.

Quelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, http://www.abda.de

Downloads zur weiteren Verwendung:
AOK-Rabattverträge: Apotheker informieren in allen gängigen Fremdsprachen
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LAV-Handzettel AOK-Rabattverträge deutsch
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LAV-Handzettel AOK-Rabattverträge griechisch
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LAV-Handzettel AOK-Rabattverträge italienisch
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Neue Rabattverträge in den Startlöchern
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Infoblatt des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) und der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK)
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Statement Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV)
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Wortlaut der AOK-Ausschreibung
Veröffentlichung am 9.08.2008 im Amtsblatt der Europäischen Union

Liste der 63 ausgeschriebenen Wirkstoffe
Anhang zu den AOK-Rabattverträgen 2009/2010

Bilddateien:
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Fritz Becker, Vorsitzender Deutscher Apothekerverband e. V.
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Links zur weiteren Information:
Zahlen und Fakten zu Rabattverträgen
Hintergrund zum Artikel

Fritz Becker
VERBAND > Ehrenamt > Präsidium

AOK hat zum dritten Mal Rabattverträge ausgeschrieben - Apotheken fordern finanzielle Transparenz
LAV-THEMENMAPPE

AOK-Rabattverträge: Apotheker informieren in allen gängigen Fremdsprachen
LAV-PRESSEMITTEILUNG vom 2.06.2009

Neue Rabattverträge können Zuzahlungen verändern
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