Winter






Dr. Michael B. Vetter
Dr. Michael B. Vetter
Christof Mühlschlegel
Christof Mühlschlegel
Dr. Walter Taeschner
Dr. Walter Taeschner
Stefan Wahl
Stefan Wahl

Erfahrungswerte bei der Umsetzung

Die Umsetzung von aktiv-c.a.r.e.® wurde in einer Pilotphase von vier Apotheken über drei Jahre getestet. Die wichtigsten Erfah- rungen werden kurz beschrieben:

  • aktiv-c.a.r.e.® wird von Pflegediensten nicht als Wettbewerb ge- sehen. Da insbesondere in Bereichen der speziellen Pflege eine Unterstützung angeboten wird, ist die aktiv-c.a.r.e.®-Pflegespe- zialistin anerkannt und gern gesehen und wird aktiv bei Problem- fällen mit einbezogen. Die aktiv-c.a.r.e.®-Pflegekraft rechnet grundsätzlich nicht Leistungen nach dem Pflegeversicherungsge- setz ab und ist daher auch für Pflegedienste und Pflegeheime nicht als Wettbewerber zu sehen.
  • Die Dauer bis zur Refinanzierung der Personalkosten war unter- schiedlich von drei bis neun Monaten. Insofern stellen sich auch die investiven Kosten different dar.
  • Die aktiv-c.a.r.e.®-Pflegespezialistin wird vom ärztlichen Dienst gut angenommen. Eine transparente Dokumentation, beispiels- weise die Fotodokumentation im Bereich des Wundmanagement und ein "roter Faden" in der Versorgung, unterstützt durch die ak- tiv-c.a.r.e.®- Pflegestandards, führen zu einem Vertrauensverhält- nis. Die aktiv-c.a.r.e.®-Pflegekräfte werden inzwischen teilweise von Ärzten gezielt angefordert oder nehmen an Wundsprechstun- den teil.
  • Die Pilot-Apotheker leben mit aktiv-c.a.r.e.®- unterschiedliche Schwerpunkte in der pflegerischen Versorgung und Beratung. Teilweise steht das Wundmanagement oder die Versorgung mit kleinen Hilfsmitteln im Vordergrund.
  • Von Patientenseite wird das aktiv-c.a.r.e.®-Angebot gut ange- nommen. Die Leistung wird mit der Apotheke in Zusammenhang gebracht und führt zu einer starken Kundenbindung.
  • Es ist sinnvoll, einen Apothekenmitarbeiter in aktiv-c.a.r.e.® mit einzubinden. So können Ausfallszeiten kompensiert werden und die Kompetenz verteilt sich auf mehrere Köpfe. Die Einarbei- tungszeit und Akzeptanz bei den Leistungserbringern im Umfeld ist mit etwa zwei bis drei Monaten anzuberaumen.



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